Weniger ist mehr! Neue Lasersystemkombination von Trumpf drückt Produktionskosten

Quelle: Trumpf 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Trumpf kombiniert eine neue Schneiddüse mit einer neuen Faserlasergeneration und der bekannten Strahlformungstechnik. So wird das Laserschneiden sogenannter Hotforming-Teile wirtschaftlicher ...

Trumpf bietet mit einer neuen Kombination aus Strahlformungstechnologie, neuer Faserlasergeneration und einer neuen Schneiddüse die Chance, beim Laserschneiden von Hotforming-Teilen effizienter zu werden. Kernstück ist die neue Schneiddüse X-Blast 2.0 hier.(Bild:  Trumpf)
Trumpf bietet mit einer neuen Kombination aus Strahlformungstechnologie, neuer Faserlasergeneration und einer neuen Schneiddüse die Chance, beim Laserschneiden von Hotforming-Teilen effizienter zu werden. Kernstück ist die neue Schneiddüse X-Blast 2.0 hier.
(Bild: Trumpf)

Der Blechbearbeitungsspezialist Trumpf aus Ditzingen bei Stuttgart bietet nun eine Möglichkeit für das Laserschweißen von Hotforming-Teilen, die Energie spart, teures Schneidgas und ungeplante Stillstände vermeidet. Das klappt, wie es weiter heißt, durch eine Kombination aus neuer Schneiddüse, neuer Faserlasergeneration und bewährter Strahlformungstechnologie. Die neue Schneiddüse namens X-Blast 2.0 zählt dabei als Herzstück der Innovation, heißt es. Zu sehen ist das Ganze gerade auf der Trumpf-Hausmesse Intech in Ditzingen.

Neue Trumpf-Schneiddüse macht das Thema Druckluft als Schneidgas sicher

Das neue Design der Schneiddüse ermöglicht es den Düsen-Blech-Abstand auf mehrere Millimeter zu vergrößern. Das senkt das Risiko von Kollisionen der Düse mit dem Blech beim Schneidvorgang deutlich, betont Trumpf. Vor allem beim Laserschneiden mit Druckluft als Schneidgas seien Düsenkollisionen bisher nämlich ein häufiger Störfaktor gewesen. Sie führten zu beschädigten Düsen, schwankender Schnittqualität und ungeplanten Maschinenstillständen. Und die typische Lebensdauer von den bereits verbesserten X-Blast Standarddüsen lag bisher nur bei einigen wenigen Tagen, so die Erfahrung. Bei Tests waren die neuen Düsen aber über drei Monate im Einsatz, ohne getauscht werden zu müssen, wie man weiter erfährt. Auch bei weniger idealen Programmierungen oder schwankenden Fertigungsbedingungen bleibe nun der Schneidprozess stabil – selbst wenn Druckluft als Schneidgas genutzt wird, was deshalb geschieht, weil Anwender dann ihre Schneidkosten im Vergleich zu Stickstoff als Schneidgas um etwa 75 Prozent senken können.

So schneidet man mit drei Kilowatt Laserleistung so schnell wie mit vier

Die neue Düse X-Blast 2.0 erlaubt in Kombination mit der Strahlformungstechnologie Brightline Speed nun den industriellen Einsatz von Druckluft auch im 24/7 Betrieb bei hochproduktiven 3D-Laserschneidmaschinen, wenn es um die Herstellung von Hotforming-Bauteilen in der Automobilindustrie geht. Brightline Speed ist, genauer gesagt, eine Strahlformungstechnologie, die es ermöglicht, mit geringerer Laserleistung mit höheren Schnittgeschwindigkeiten zu arbeiten. Das bedeutet, dass Anwender beispielsweise mit nur drei Kilowatt Laserleistung schneller als Wettbewerber mit vier Kilowatt schneiden können. Außerdem profitiert der Lasersystemanwender aufgrund der hohen Brillanz des Lasers von einem deutlich geringeren Verbrauch von Schneidgas, verglichen mit einem Standard-Laserschneidprozess ohne Brightline Speed.

(ID:50825714)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung