Sicherheit im IO-Modul Hybrides Safety-Modul für Ethernet I/P jetzt auch von Murrelektronik

Quelle: Pressemitteilung Murrelektronik 2 min Lesedauer

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Die hybriden MVK-Fusion-Feldbusmodule von Murrelektronik vereinen digitale Standard-Sensorik und -Aktorik, digitale sicherheitsgerichtete Sensorik und Aktorik sowie IO-Link. Diese 3-in-1 Lösung ist immer mehr gefragt, weshalb das Unternehmen jetzt ein solches Hybridmodul für Ethernet-I/P-Applikationen im Programm hat.

Mit dem neuen MVK Fusion CIP Safety bietet Murrelektronik jetzt auch ein  3-in-1-Modul für Ethernet-I/P-Applikationen, basierend auf dem standardisierten und nach IEC 61508 bis SIL3 zertifizierten Protokoll CIP Safety.(Bild:  Murrelektronik)
Mit dem neuen MVK Fusion CIP Safety bietet Murrelektronik jetzt auch ein 3-in-1-Modul für Ethernet-I/P-Applikationen, basierend auf dem standardisierten und nach IEC 61508 bis SIL3 zertifizierten Protokoll CIP Safety.
(Bild: Murrelektronik)

Die industrielle Automatisierung durch geschickte Lösungen einfach, nahtlos und kosteneffizient machen: das ist die DNA von Murrelektronik. Die MVK Fusion-Feldbusmodule sind dafür ein gutes Beispiel. Denn diese hybriden Module vereinen drei elementare Funktionen der Installationstechnik:

  • digitale Standard-Sensorik und -Aktorik,
  • digitale sicherheitsgerichtete Sensorik und Aktorik sowie
  • IO-Link.

Diese Kombination von Standarddaten- und Sicherheitsdatenkommunikation in einem Modul vereinfacht die Systemarchitektur und macht laut Murrelektronik die Installation deutlich einfacher und schneller. Durch diesen neuen Ansatz sollen Anlagenplaner pro modularer Einheit weniger Feldbusmodule benötigen, im besten Fall nur eines. Das reduziere den Aufwand für die Installation und spare viel Platz.

3-in-1 Modul jetzt auch für Ethernet I/P

Jetzt präsentiert Murrelektronik das neueste Mitglied der MVK-Fusion-Familie: MVK Fusion CIP Safety. Wie der Name schon sagt basiert es auf dem „Common Industrial Protocol Safety“ – oder kurz CIP Safety. Somit können Maschinenbauer und Anlagenplaner zukünftig auch für Ethernet-I/P-Applikationen diesen 3-in-1-Ansatz und seine Vorteile nutzen.

Das standardisierte und nach IEC 61508 bis SIL3 zertifizierte Protokoll CIP Safety ermöglicht das Übertragen von sicherheitsrelevanten Daten in Echtzeit und dient als Erweiterung des weit verbreiteten CIP-Protokolls speziell dazu, Sicherheitsfunktionen in neue oder bestehende Automatisierungssysteme zu integrieren, statt separate Sicherheitsnetzwerke aufzubauen.

Mit den neuen MVK Fusion CIP Safety-Modulen gelingt das selbst bei sehr beengten Platzverhältnissen. Denn Murrelektronik setzt hier auf M 12 Power L-kodierte Steckverbinder. Sie überzeugen nicht nur durch ihre kompakte Bauweise, sondern auch durch ihre hohe Stromtragfähigkeit, ihre Zuverlässigkeit und ihre in diesem Bereich etablierte Kodierung.

Einfache Konfiguration über Engineering-Tool

Die neuen hybriden Safety-Module für Ethernet I/P vereinfachen außerdem die Konfiguration sicherheitsgerichteter Sensoren und Aktoren erheblich, so der Hersteller. Die Parametrierung erfolgt im Engineering-Tool des Steuerungsherstellers. Es ist also kein spezielles Hersteller-Tool notwendig, um die SNN (Safety Network Number) sowie die Parametrierung auf ein neues Gerät zu übertragen. Das spare Zeit und vermeide Stress.

Der sichere Ausgangsport X3 soll zudem für maximale Flexibilität bei der Aktorik sorgen: Er lässt sich entweder als zwei PP (Plus Plus) schaltende Ausgänge, einen PM (Plus Minus) schaltenden Ausgang oder die Kombination PPM (Plus Plus Minus) schaltend verwenden. Dank der Kanal-Granularität lassen sich alle Ports an spezifische Anforderungen anpassen, was die Flexibilität und Effizienz weiter erhöht.

Robuste Bauweise für maximale Flexibilität

Murrelektronik ist nach eigenen Angaben der Vorreiter der dezentralen elektrischen Installations- und Automatisierungstechnik und heute das führende Unternehmen für diese zukunftsweisende Technologie. Deshalb sind auch die neuen MVK Fusion CIP Safety-Module bis ins Detail für die Montage in direkter Prozessnähe und den Einsatz unter rauen Bedingungen ausgelegt: Sie verfügen über ein robustes, vollvergossenes Gehäuse aus Metall, sind schock- und vibrationsfest, erfüllen die Schutzklasse IP67 und sind standardmäßig für Temperaturen von -30 °C bis +60 °C spezifiziert.

Typisch Murrelektronik seien auch die umfangreichen Diagnosemöglichkeiten: Alle Module überwachen permanent jeden einzelnen Kanal auf Fehler wie Überlast, Sensorkurzschluss oder Kabelbruch. Dadurch ist sichergestellt, dass der Anlagenbetreiber Fehler schnell erkennen und analysieren kann – und sich somit frühzeitig um Abhilfe kümmern kann.

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