Schneller und flexibler Microstep-3D-Plasmaschneidanlage punktet bei Dämpfungsspezialisten

Quelle: Microstep Europa 2 min Lesedauer

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CFM Schiller hat sich auf Systeme spezialisiert, die Schwingungen bei Anlagen dämpfen – man denke etwa an Prüfstände. In der Fertigung setzt man nun erneut auf Know-how von Microstep Europa.

Beim Dämpfungssystemspezialisten GFM Schiller in Roetgen steht mit dieser MG-Maschine von Microstep Europa seit einiger Zeit die zweite aus der Baureihe parat. Erfahren Sie hier, was sich der Metallver- und -bearbeiter damit für Vorteile ins Haus geholt hat ...(Bild:  Microstep Europa)
Beim Dämpfungssystemspezialisten GFM Schiller in Roetgen steht mit dieser MG-Maschine von Microstep Europa seit einiger Zeit die zweite aus der Baureihe parat. Erfahren Sie hier, was sich der Metallver- und -bearbeiter damit für Vorteile ins Haus geholt hat ...
(Bild: Microstep Europa)

Seit 2018 setzt CFM Schiller für präzise Zuschnitte auf eine multifunktionale 3D-Plasmaschneidanlage der Baureihe MG von Microstep. Im Jahre 2024 folgte dann der nächste konsequente Schritt in diese Richtung. Gemeint ist die Investition in eine zweite, aber größere, Anlage der gleichen Microstep-Baureihe mit Autogenbrenner – diesmal ergänzt um einen Rohrbearbeitungsschacht, wie es weiter heißt. Ihre Bearbeitungsfläche misst 9.500 × 2.500 Millimeter. Im Fokus dieses Vorhabens stand die Bearbeitung von Rohren für Luftfedern Typ GRB, die als Standardprodukt in der Isolierung von Systemschwingungen gelten. Dabei werden Rohre mit einem Durchmesser von 558 Millimeter verarbeitet, wobei die Innen- und Außenkonturen geschnitten und die Schweißnahtvorbereitung mittels 3D-Plasmarotator zum Fasenschneiden automatisiert angearbeitet werden. Bei der Plasmastromquelle handelt es sich um eine Hifocus 280i vom Kjellberg. Vor der Erweiterung war dieser Job für die Spezialisten aus Roetgen nur durch mehrere Arbeitsschritte auf unterschiedlichen Maschinen in verschiedenen Fertigungsbereichen machbar. Das klappe nun alles mit der neuen Maschinen, wobei auch noch die Prozesssicherheit erhöht werden konnte. Rauchgase werden per Donaldson-System weggefiltert. Die sogenannte ABP-Technik erlaubt, dass Fasen auch an bereits gefertigten Bauteilen angearbeitet werden können, wobei ein Laserscanner unterstützt.

Blechzuschnitt-Möglichkeit erweitert Angebotsspektrum

Im aktuellen Fertigungsbetrieb macht die Rohrbearbeitung rund zehn Prozent der Gesamtproduktion aus, wie man weiter erfährt. Durchmesser zwischen 30 und 70 Millimeter sind bearbeitbar, wobei die Halbzeuge 9.000 Millimeter lang sein dürfen. Zur optimalen Auslastung der zweiten Anlage wurde auch das Leistungsspektrum gezielt um den Lohnzuschnitt von Blechen erweitert, der inzwischen sogar etwa 40 Prozent der Produktion für sich beansprucht. Bearbeitet werden überwiegend klassische Baustähle wie S355 – ergänzt durch weitere Materialien, wie beispielsweise Druckbehälterstahl P265 oder CroMo-Stahl – mit der Microstep-Anlagen bearbeitet. Das Spektrum reicht von einem bis 150 Millimeter Blechstärke, heißt es dazu. Dünnere Materialien werden dort per Plasma geschnitten, während ab etwa 40 bis 50 Millimeter das Autogenschneiden das effizientere Verfahren ist. Hinzu kommt, das es auch eine automatische Bohrspindel gibt, mit der Bohrungen bis 40 Millimeter Durchmesser und Gewinde bis M30 eingearbeitet werden können. Auch zum Senken ist das System nutzbar. Bei der zweiten Investition gab nicht nur das von Microstep angebotene Gesamtpaket den Impuls für die Entscheidung, sondern auch die hohe Qualität der Brennschnitte, die auch engere Toleranzbereiche erlauben. Hinzu kommt die stabile Bauweise der 3D-Plasmaschneidanlage MG. Man kann als sagen, dass die erste „Microstep“ CFM Schiller vor allem unabhängiger und flexibler gemacht hat. Und mit der zweiten wurde die Rohrbearbeitung produktiver.

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