KI-Studie Künstliche Intelligenz steht im Marketing oft ganz oben, aber ...

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Eine Befragung hat ergeben, dass gut ein Drittel von 1.562 befragten Marketingleitern KI für essenziell hält. Hier noch weitere Ergebnisse der Studie ...

KI im Marketing! Dr. Ralf Strauß von Marketing Tech Lab stellt hier den neuesten Marketing Tech Monitor vor, der sich damit beschäftigt, wie Unternehmen aus der DACH-Region im Bereich Marketing mit künstlicher Intelligenz arbeiten ...(Bild:  Marketing Tech Lab)
KI im Marketing! Dr. Ralf Strauß von Marketing Tech Lab stellt hier den neuesten Marketing Tech Monitor vor, der sich damit beschäftigt, wie Unternehmen aus der DACH-Region im Bereich Marketing mit künstlicher Intelligenz arbeiten ...
(Bild: Marketing Tech Lab)

Künstliche Intelligenz (KI) hat für rund 30 Prozent der von Marketing Tech Lab kürzlich befragten Unternehmen oberste Priorität. Doch gleichzeitig hapere es vielerorts an der Datenqualität sowie an der Integration und der passenden Architektur! Das bremst die Skalierung und lässt den Nutzen von KI und Martech-Investitionen oft hinter den Erwartungen zurück, sagen die Experten. Für IT Verantwortliche bedeutet das, dass sie sich vom sogenannten „Lizenz Shopping“ verabschieden sollten, um sich lieber der Enterprise Architecture, der Integrationen und dem Data Governance zu widmen. Das jedenfalls sind grob gesagt die Ergebnisse des neuen Marketing Tech Monitors, den das Hamburger Marketing Tech Lab jährlich herausgibt. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Antworten zu Fragen zum Einsatz von generativer KI („GenAI“) und KI-Agenten im Marketing, zum Reifegrad der KI-Nutzung, zum Data Management sowie zu Entwicklungen rund um Salestech und CRM. Erstmals wurden auch Mitarbeiter und Führungskräfte zur Wahrnehmung der KI-Transformation befragt, wie die Hamburger betonen. Der Kernbefund ist, dass IT-Anwendungen nicht mehr das Hauptproblem sind. Vielmehr entschieden tiefes Prozessverständnis und aggregierte, nutzbare Daten den Erfolg mithilfe von KI.

Datensilos dämpfen die Skalierung bei KI spürbar ab

Bewährte Methoden wie Enterprise Architecture Management werden kaum genutzt, und viele Systeme erreichen bereits nach wenigen Jahren ihr End-of-Lifecycle. Deshalb ist eine dauerhafte, cross-funktionale Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT unverzichtbar. Trotz Rezession investieren Unternehmen weiter in Automatisierung; das Tempo gewinnt über lange Planung. „Speed Leadership“ – dezentrale Entscheidungen, iterative Zyklen, kontrollierte Fehlerakzeptanz und eine robuste Dateninfrastruktur – wird zur Erfolgsbedingung. Agentic AI übernimmt zunehmend repetitive Aufgaben und schafft so Kapazitäten für höherwertige, konzeptionelle Arbeit. Die Studie macht klar, dass, wie eingangs schon erwähnt wurde, rund 30 Prozent der Unternehmen setzen KI und KI-Agenten auf Platz eins ihrer strategischen Prioritäten – noch vor CRM-Erweiterungen. Gleichzeitig nutzen große Marketing- und Vertriebsorganisationen im Schnitt nur rund 33 Prozent ihrer vorhandenen Tool-Kapazitäten. Bis zu 70 Prozent der bereits eingeführten Anwendungen werden nur unzureichend eingesetzt. Unternehmen investieren trotz wirtschaftlich fordernder Zeiten auch weiter in Anwendungen für Data Driven Customer Interaction. Denn etwa 44 Prozent priorisieren mehr Investitionen in Automatisierung zur Effizienzsteigerung. Bei 26 Prozent gibt es keine wesentlichen Prioritätenänderungen. Kürzungen (ein Prozent) oder Verschiebungen von Projekten (ein Prozent) sind demnach die Ausnahmen.

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