all about automation 2026 Mit Rittal und Eplan die Wettbewerbsfähigkeit stärken

Quelle: Pressemitteilung 5 min Lesedauer

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Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen Produkte schneller entwickeln, kostengünstiger produzieren und klare Mehrwerte schaffen. Im Maschinen- und Anlagenbau gelingt dies durch das intelligente Zusammenspiel von Software, Hardware und Automatisierung. Das zeigen Rittal und Eplan auf der Messe all about automation in Wels

Mehr Tempo, mehr Skalierung: Rittal und Eplan zeigen auf der all about automation Messe unter dem Motto „Automation – Do it.“, wie die Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern kann.(Bild:  Rittal/Eplan)
Mehr Tempo, mehr Skalierung: Rittal und Eplan zeigen auf der all about automation Messe unter dem Motto „Automation – Do it.“, wie die Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern kann.
(Bild: Rittal/Eplan)

Die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd. Deshalb sind neue, effizientere Lösungen gefragt. Rittal und Eplan unterstützen ihre Kunden mit langjähriger Expertise und modularen Systemlösungen dabei, ihr Optimierungspotenzial auszuschöpfen. „In der Industrie wird Geschwindigkeit zum Erfolgsfaktor. Wer nicht Schritt hält, verliert im Wettbewerb“, sagt Marcus Schellerer, Geschäftsführer von Rittal Österreich. Martin Berger, Geschäftsführer von Eplan Österreich, ergänzt: „Software, Hardware und Automatisierung müssen als integriertes System funktionieren. Nur so entstehen die Geschwindigkeit und Skalierbarkeit, die Unternehmen brauchen, um schneller zu planen, zu produzieren und ihre Anlagen effizienter zu betreiben.“

Datendurchgängigkeit: Grundlage schneller Industrieprozesse

„Automatisierung und KI entfalten ihr Potenzial nur mit einer sauberen, durchgängigen Datenbasis“, betont Martin Berger. Auf der all about automation zeigt Eplan, wie sich Engineering-Prozesse vereinfachen und durchgängige Datenflüsse aufbauen lassen – bis hin zu nahezu vollständig automatisierten Auftragsabwicklungen, teils unterstützt durch moderne KI-Technologien. Berger weiter: „Künstliche Intelligenz wird die industrielle Automation in den kommenden Jahren entscheidend prägen und Entwicklungs- und Fertigungsprozesse beschleunigen. Eplan bietet dafür Lösungen, die alle Engineering-Phasen konsistent unterstützen.“ Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen drei Kernbereiche: Efficient Basic Engineering, Digital Electrical Manufacturing und Automated Engineering.

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Efficient Basic Engineering

Eplan zeigt, wie mit Eplan Preplanning bereits frühzeitig Engineering-Daten in der Vorplanung erfasst und strukturiert werden können – etwa Informationen zu Aktoren und Sensoren einer Anlage oder Maschine, Prozessleitstellen in der Verfahrenstechnik, Datenpunkte in einem Gebäude oder eine Kraftwerkskennzeichnung in der Energietechnik. Aus diesen Daten entstehen teilautomatisiert R&I-, EMSR- oder Prozessschemata sowie erste Maschinen- und Anlagenstrukturen. Aufgaben, die heute oft noch in Office- oder CAD-Tools bearbeitet werden, werden so über die Eplan Plattform durchgängig verknüpft und objektorientiert verarbeitet.

Digital Electrical Manufacturing

Der digitale, elektrische Zwilling bildet die Grundlage für fertigungsgerechte Produktionsdaten. In Eplan Pro Panel werden Schaltschrankmodelle digital aufgebaut, während Eplan Cable Pro-D und Eplan Harness Pro-D die elektrische Verkabelung und Kabelbaumkonstruktion abbilden. Aus diesen Modellen entstehen automatisch Montagezeichnungen, Nagelbretter oder Maschinencodes für die mechanische Bearbeitung von Gehäusen sowie Maschinencodes für die automatisierte Fertigung von Schaltschrankgehäusen und Innenausbauteilen, Drähten und Kabeln. Das Ergebnis sind durchgängige digitale Prozesse bis in die Produktion.

Automated Engineering

Mit Lösungen wie Eplan Engineering Configuration (EEC) lassen sich Schaltpläne, 2D-/3D-Schaltschrankaufbauten und weitere Engineering-Daten vollständig automatisiert erzeugen. Seit 2026 können Nutzerinnen und Nutzer von Eplan Electric P8 Pro und Premium auch über neue Funktionen wie den Library Designer und den Project Builder (ehemals eBuild) direkt im Eplan Umfeld automatisiert Schaltpläne (elektrisch, sowie fluid- oder verfahrenstechnisch) und künftig auch Bauräume in Eplan Pro Panel generieren. Zusätzlich stellt Eplan KI-basierte Use Cases vor, die gemeinsam mit Microsoft und Siemens entwickelt werden und das tägliche Engineering – etwa über eine Integration von Microsoft Copilot – deutlich effizienter machen.

Automation und Effizienz im Fokus bei Rittal

„Durchgängige Digitalisierung, höhere Energieeffizienz und schnelle Skalierbarkeit sind entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, erklärt Marcus Schellerer. Im Messefokus stehen automatisierte Lösungen von Rittal Automation Systems (RAS), herstellerneutrale Stromverteilungssysteme sowie die digitale Wertschöpfung gemeinsam mit Eplan. Als einziger Anbieter am Markt präsentiert Rittal zudem F-Gase-konforme Klimageräte und Rückkühlanlagen ohne leicht entzündliche Kältemittel.

Das Rittal Automation Systems Portfolio reicht von Maschinen für die präzise Bearbeitung von Stromschienen über effiziente Drahtkonfektionierung bis hin zu leistungsstarken Bearbeitungszentren, die eine durchgängig automatisierte und fehlerreduzierte Fertigung ermöglichen. So lassen sich Produktionszeiten verkürzen, Kapazitäten besser skalieren und die Qualität im Schaltschrankbau nachhaltig steigern.

Herstellerunabhängig: Stromschienenplattform Riline X

Riline X steht für eine neue Generation der Stromverteilung: Die herstellerneutrale 60-mm-Stromschienenplattform bis 800 A vereinfacht die Planung und Montage deutlich. Das Klicksystem reduziert den Zeitaufwand im Engineering nach eigenen Angaben um rund 30 Prozent und in der Montage nachweislich um bis zu 75 Prozent. Neue Gerätekomponenten wie CB-Adapter oder Reitersicherungselemente sollen die Anwendung zusätzlich erleichtern. Riline X bietet durchgehenden Berührungsschutz (IP2X, optional IP3X) sowie hohe Kurzschlussfestigkeit und eignet sich damit für Anwendungen bis 1000 V AC und 1500 V DC – vom klassischen Schaltschrankbau über Energiespeicher und Photovoltaik bis zur IT-Infrastruktur. Dank eines früh etablierten Partner-Ökosystems steht ein breites Spektrum an AC- und DC-Komponenten bereit. Alle relevanten Daten sind in Eplan Pro Panel sowie im Eplan Data Portal verfügbar, dies erhöht die Effizienz im Engineering erheblich.

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Kühlmittelumstellung: Rittal zeigt den sicheren Weg

Ab 1. Jänner 2027 gelten EU-weit strengere Vorgaben der F-Gase-Verordnung: Für viele Kühlgeräte dürfen nur noch Kältemittel mit einem GWP-Wert unter 150 eingesetzt werden. Diese Verschärfung sorgt für spürbare Unsicherheit im Markt – besonders im Steuerungs-, Schaltanlagen- und Maschinenbau, wo Projekte langfristig und gesetzeskonform geplant werden müssen.

„Wir schaffen Klarheit und Sicherheit“, betont Marcus Schellerer. „Als einziger Anbieter am Markt bieten wir bereits heute ein umfassendes Kühl- und Klimaportfolio auf Basis des schwer entflammbaren und F-Gase-konformen Kältemittels R-1234yf – und damit eine klare Orientierung für zukünftige Investitionen.“

Rittal hat die regulatorische Entwicklung frühzeitig berücksichtigt und bereits 2024 das komplette Klimaportfolio auf das Kältemittel R-513A umgestellt. Parallel wurde das Sortiment weiterentwickelt, um die künftigen GWP-Grenzwerte bereits heute zu erfüllen: Rittal erweitert sein Portfolio um die neuen Blue e+ und Blue e+ S Kühlgeräte sowie Blue e+ Chiller mit dem Kältemittel R-1234yf. Mit einem GWP ≤ 1 reduziert es das Treibhauspotenzial gegenüber R-513A um rund 99 Proznet – und bietet Unternehmen maximale Zukunftssicherheit für ihre Anlagen.

Sicherheit und Normenkonformität von R-1234yf

R-1234yf gilt als klimafreundlich, sicher und technisch gut beherrschbar. Das Kältemittel ist weltweit in modernen Fahrzeugklimaanlagen etabliert. Zudem wird es seit Jahren in Japan zur Schaltschrankkühlung eingesetzt und ist gemäß ASHRAE 34/ISO 817 als A2L-Kältemittel klassifiziert. Es stellt eine deutlich weniger entzündliche Alternative zum häufig propagierten, hochentzündlichen R‑290 (Propan) dar. Die Einstufung A2L bedeutet für R‑1234yf niedrige Toxizität und schwere Entflammbarkeit. Dies wurde durch ein externes Prüflabor – die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) – bestätigt. Zusätzlich wurde das Risiko in einer konservativen Risikoanalyse von Rittal bewertet und als „Low Risk“ eingestuft: Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines kritischen Ereignisses liegt bei rund 1 zu 1.000.000.

Weitere Informationen über den Messeauftritt von Rittal

Rittal und Eplan auf der all about automation 2026 in Wels: Stand 109 (Rittal) und 209 (Eplan)

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