Reinraumpressen

Wickert Maschinenbau hat den Clou für die moderne Elastomerverarbeitung

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Deshalb sind Wickert-Hydraulikpressen absolut reinraumtauglich

Die vollständig gekapselten Wickert-Pressen ließen sich mit Ihrer Edelstahlverkleidung nahtlos in Reinraumkonzepte integrieren, wie man weiter zu den Vorteilen erfährt. Auf den Einsatz von Hilfs- und Schmierstoffen wird dabei möglichst verzichtet. Sind sie doch unverzichtbar, werden nur nicht-toxische und physiologisch unbedenkliche Materialien verwendet, um die Hygieneanforderungen dennoch zu erfüllen. Bewegliche Teile der Maschinen sind so gestaltet, dass der Austritt von Schmier- oder Hilfsstoffen verhindert wird, wie Wickert anmerkt. Das gelinge mit hochwertigen Dichtungs- und Abstreifersystemen. Der Wartungsraum – der sogenannte Grauraum – und der Produktionsbereich im Reinraum sind dabei strikt voneinander getrennt. Damit sei sichergestellt, dass eine Kontamination aufrete. Hydraulikpumpen, Schaltschränke und Steuerungssysteme befinden sich auf der Rückseite, während der Reinraum, in dem die Compounds verarbeitet werden, ausschließlich der Fertigung vorbehalten bleibt. Die Konstruktion des Innenraums der Pressen erfülle dabei alle Anforderungen für eine leichte Reinigung. Denn die Wickert-Konstrukteure haben Hinterschnitte und tote Ecken, an denen sich potentielle Verunreinigungen ansammeln könnten, wohlweislich vermieden. Was noch wichtig ist, zu wissen, ist, dass Wickert die meisten Anlagen voll – oder zumindest teilweise – automatisiert. Und Magnetspannplatten sorgten für ein flottes Auswechseln der Formwerkzeuge in wenigen Minuten. Der automatische Trennmittelauftrag in die Formen stellt eine homogene Verteilung des Mediums sicher und überschüssiger Sprühnebel wird dabei sicher abgesaugt. Gespiegelte Mensch-Maschine-Interfaces auf Grauraum- und Reinraumseite verhindern Kontaminationen zusätzlich.

Künstliche Intelligenz wird Pressen in Zukunft noch effizienter machen

Moderne Anlagen von Wickert nutzen also KPIs und Qualitätsweichen, um fehlerhafte Prozessparameter frühzeitig erkennen zu können. Alle relevanten Daten werden dabei manipulationssicher dokumentiert – entsprechend der Good Manufacturing Practice (GMP). Eine „Access Level“-Matrix stelle dann sicher, dass nur autorisiertes Personal Änderungen an Maschinen- oder auch Rezepturdaten vornehmen könne. Und mit der Funktion „Audit-Trail“ können die Bedienerhandlungen außerdem überwacht und gelogged werden. Was gibt es sonst noch zu den Reinraumpressen von Wickert zu sagen? Nun, feste Verrohrungen ersetzen bei ihnen übliche Schlauchverbindungen und eliminieren den ansonsten alle sechs Jahre erforderlichen Austausch. Und weil Platz im Reinraum ein knappes Gut ist, bieten flächenoptimierte Doppelstockpressen außerdem eine Möglichkeit, Produktionskapazitäten auf gleicher Fläche zu verdoppeln, informieren die Landauer Maschinenbauer. Was die Zukunft angeht, so erwartet Wickert große Fortschritte durch künstliche Intelligenz in puncto Prozessüberwachung und Energieeffizienz. Und der Fachkräftemangel dürfte den Ruf nach noch mehr Automatisierung lauter werden lassen. Und smarte Rüstkonzepte erlauben dann auch, kleinere Baulose wirtschaftlich abzuarbeiten. Wie es momentan also aussieht, werden Hydraulikpressen für die Elastomerverarbeitung in Reinräumen auch weiterhin eine Schlüsselrolle einnehmen.

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