Das Münchner Cleantech-Unternehmen Stabl Energy setzt seinen Wachstumskurs fort und expandiert nach Österreich: Es realisiert sieben Batteriespeicher mit insgesamt 13,7 MWh Speicherkapazität für den Energieversorger Elektrowerk Schöder GmbH.
Mit dem Vertragsabschluss für sieben Batteriespeicher startet Stabl Energy gemeinsam mit dem Elektrowerk Schöder in den österreichischen Markt. Im Bild: Ing. Stefan Stadlober, Geschäftsführer des Elektrowerks Schöder, und Luis Beckmann, Sales & Business Development Manager bei Stabl Energy (v.r.).
(Bild: Elektrowerk Schöder)
Mit dem ersten verkauften Batteriespeicherprojekt im Nachbarland erschließt Stabl Energy den österreichischen Markt und setzt einen Meilenstein in seiner europäischen Wachstumsstrategie. Für das Elektrowerk Schöder realisiert Stabl insgesamt sieben Batteriespeicher mit 13,7 MWh Energiegehalt und bringt seine ressourceneffiziente Speichertechnologie erstmals in die österreichische Energieinfrastruktur.
Vier Batteriespeicher werden Ende August an der zentralen Schaltstelle des Unternehmens installiert. Drei weitere Speicher folgen an den jeweiligen Kraftwerksstandorten des Energieversorgers. So entsteht ein dezentrales Speichersystem, das die vorhandene Wasserkraftinfrastruktur ergänzt und die regionale Energieversorgung flexibel unterstützt.
Für das traditionsreiche Elektrowerk Schöder, das auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurückblickt, ist die Investition zugleich ein Bekenntnis zum Wirtschafts- und Energiestandort Murau. Dabei geht es nicht nur um smarte Technik, sondern auch um Netzstabilität, langfristige Versorgungssicherheit und die Zukunftsfähigkeit der Region. Die Speicher werden künftig dafür sorgen, dass erneuerbare Energie effizienter genutzt und das Stromnetz weiter stabilisiert wird.
Österreich als neuer Markt für Stabl Energy
Das Projekt markiert für Stabl gleich mehrere Premieren: Mit Österreich erschließt das Unternehmen seinen ersten neuen Auslandsmarkt. Zugleich ist es das erste Projekt in dieser Größenordnung. Das zeigt beispielhaft, welchen Beitrag Batteriespeicher an der Schnittstelle von Energieerzeugung, Netzbetrieb und industrieller Stromnutzung leisten können.
„Mit dem Projekt beim Elektrowerk Schöder zeigen wir, dass unsere Batteriespeicher auch über Deutschland hinaus einen konkreten Mehrwert für Energieversorger und Industrie schaffen. Österreich ist für uns daher ein logischer nächster Schritt. Der Markt bietet großes Potenzial für flexible Speicherlösungen, die erneuerbare Energien effizient integrieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit stärken“, sagt René Bisplinghoff, Head of Sales bei Stabl. „Dieses Projekt ist der Auftakt für unsere Expansion im deutschsprachigen Raum, bevor wir weitere europäische Märkte ins Auge fassen.“
Power für die Industrie von morgen
Perspektiven für zukunftsfähige Energieversorgung von Produktionsbetrieben
(Bild: VCG)
Von der Energiebeschaffung über Eigenstromversorgung und Speicherkonzepten bis hin zu Effizienzstrategien in der Energienutzung: der INDUSTRIAL ENERGY SUMMIT vernetzt Entscheider, Ingenieure und industrielle Anwender und liefert Antworten auf die Frage, wie eine wettbewerbsfähige Energieversorgung für Fertigungsbetriebe konkret aussieht. Die Themen und Lösungen der Veranstaltung sind praxisnah, technisch fundiert, und insbesondere für die produzierende Industrie von essenzieller Bedeutung.
Smarte Speicher für eine starke regionale Energieversorgung in der Steiermark
Beim Elektrowerk Schöder kommen die Speicher dort zum Einsatz, wo sie besonders wirksam sind: Sie glätten Lastspitzen im Stromnetz, speichern überschüssigen Photovoltaikstrom zwischen und stellen ihn bedarfsgerecht, etwa in den Abendstunden, wieder zur Verfügung. Dadurch steigt die Eigenverbrauchsquote. Das Vorhaben ist ein weiterer Schritt hin zu einem modernen „Smart Grid“, das die Bereiche Erzeugung, Speicherung und Verbrauch intelligent verknüpft. Durch den netzdienlichen Betrieb wird das Stromnetz spürbar entlastet.
Die stationären Batteriespeicherlösungen für Gewerbe- und Industrieanwendungen von Stabl Energy nutzen vor allem Second-Chance- und Zero-Life-Batterien und verlängern nach eigenen Angaben aufgrund der modularen Multilevel-Wechselrichtertechnologie die Batterielebensdauer deutlich. Diese ressourceneffizienten Speicher seien so konzipiert, dass sie wirtschaftlich, sicher und zuverlässig in bestehende Energiestrukturen integriert werden können.
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Stand: 08.12.2025
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