Wie letztes Jahr Steyr Motors bewegt sich auf stabilem, aber ausbaufähigem Niveau

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Steyr Motors AG, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich maßgeschneiderter Motoren für einsatzkritische Defense- und zivile Anwendungen, informiert hier über seine derzeitige Lage ...

Steyr Motors berichtet über ähnliche Geschäftsergebnisse, wie im letzten Jahr. Hier erfahren Sie mehr über die Details zur Situation der Österreicher ...(Bild:  E-Steyr)
Steyr Motors berichtet über ähnliche Geschäftsergebnisse, wie im letzten Jahr. Hier erfahren Sie mehr über die Details zur Situation der Österreicher ...
(Bild: E-Steyr)

Im ersten Halbjahr 2026 erzielte Steyer Motors einen Konzernumsatz von 22,8 Millionen Euro. Die Österreicher lagen damit etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das bereinigte Ebit belief sich auf 0,1 Millionen Euro (bei einer Ebit-Marge von 0,4 Prozent). Die Geschäftsentwicklung wurde demnach vor allem durch Verzögerungen bei internationalen Defense- und Marine-Projekten beeinflusst. Die Ursachen sind insbesondere verzögerte öffentliche Beschaffungs-, Genehmigungs- und Abnahmeprozesse. Dadurch konnten im ersten Halbjahr geplante Umsätze von rund zehn Millionen Euro aber nicht realisiert werden. Die betroffenen Projekte blieben aber unverändert ein Teil der starken Projektpipeline von Steyr Motors und bestätigten die anhaltend hohe Nachfrage aus den Kernmärkten, sodass sich die Umsatzrealisierung in nachfolgende Berichtsperioden verschiebe. Vor diesem Hintergrund hat man die Erwartungen für das Gesamtjahr angepasst und mögliche weitere Verzögerungen bereits konservativ berücksichtigt. Man erwartet für 2026 nun im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum zwischen 15 bis 25 Prozent. Gleichzeitig erwartet der Vorstand eine Ebit-Marge von acht bis zwölf Prozent.

Das zweite Steyr-Motors-Halbjahr bringt mehr Umsatz

Während trotz des Rüstungs-Hypes in der Welt, das Defense-Segment mit 9,4 Millionen unter den Erwartungen blieb, entwickelte sich das Civil-Geschäft im ersten Halbjahr 2026 positiv. Es steigerte nämlich den Steyr-Motors-Umsatz auf 13,4 Millionen Euro. Mit der Übernahme des dänischen Marine-Motorenbauers Bukh A/S und der Einführung einer neuen Holding-Struktur sei Steyr Motors im ersten Halbjahr zugleich wichtige Schritte zur Umsetzung der langfristigen Wachstumsstrategie gegangen. Kern der positiven Wachstumsaussichten ist die fortschreitende Entwicklung des Auftragsbestands und der Projektpipeline. Der Order Backlog beläuft sich nun bereits auf 310 Millionen und konnte weiter ausgebaut werden. Zusätzlich zu den bereits kommunizierten knapp 500 Booten der Navy Seals umfasst die Projektpipeline auch eine Ausschreibung über 1.000 Fahrzeuge für einen spanischen Kunden, die ebenso mit Steyr-Motoren ausgestattet werden sollen. Der Produktionsstart ist übrigens für 2027 vorgesehen. Und der KNDS-Rahmenvertrag, bei dem es um rund 500 Motor-Generator-Einheiten bis 2034 geht, trägt zudem langfristig zur Grundauslastung der Produktionskapazitäten von Steyr Motors bei.

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