Zerspanung mit Sensorik

Sandvik schafft den „blinden Fleck“ beim Werkzeugeingriff aus der Welt

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Prozessfehler bei der Zerspanung in Echtzeit erkennen

In vielen Fertigungsunternehmen werden die Bereiche Visualisierung und Automatisierung auch noch häufig verwechselt, wie Sandvik Coromant herausgefunden hat. Zwar sei ein Diagramm auf einem Tablet nützlich und biete zweifellos einzigartige Einblicke, doch man komme nicht darum herum, dass ein Mensch ein Problem erkenne und unter Druck darauf reagieren müsse. Um aber eine „echte“ Automatisierung zu erreichen, bei der das System die Prozessgrenzen automatisch einhält, sollte man nun mal zu sensorischen Werkzeugen greifen. Denn übersteigt beispielsweise das Rattern einen definierten Bereich oder steigen die Schnittkräfte so stark an, dass ein Ausfall zu erwarten ist, unterbricht die Steuerung dann ohne zu zögern den Zerspanungsvorgang, zieht das Werkzeug zurück, ändert den Vorschub oder löst einen Werkzeugwechsel aus, wie die Schweden erklären. So könnten die Bauteilqualität, die Werkzeuge und die Anlage unmittelbar geschützt werden – und das, bevor Fehler vom Fachpersonal entdeckt würden.

Zerspanungsüberwachung wird zur maschineninternen Angelegenheit

Einblicke in den laufenden Schnittprozess schließen dann sozusagen den Feedback-Kreis und garantieren dabei stabile, wiederholbare Zyklen sowie Laufzeiten, in denen kein Personal überwachen muss. In der Praxis können Unternehmen dadurch ihre mannlose Fertigung verlässlich planen und dann rund um die Uhr produzieren. Die Steuerung erkenne Bedingungen außerhalb der Grenzwerte und wende automatisch die konfigurierten Schutzmaßnahmen an, anstatt sich auf eine Person zu verlassen, die einen Trend erst nachträglich bemerke. Indem die Lücke zwischen Sensor und Steuerung überbrückt wird, wird die Überwachung zu einem maschineninternen Prozess, der den Zerspanungsprozess konsistent schützt. Um den unterschiedlichen Entwicklungsstadien von Fertigungsunternehmen gerecht zu werden, wurde die sensorische Werkzeuglösung CoroTurn Plus mit zwei sich ergänzenden Funktionsstufen konzipiert. An dieser Stelle soll ein Beispiel aus der Zerspanungspraxis folgen ...

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