Horizontale Bearbeitung Planungssicher Guss zerspanen im Mikrometerbereich
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Aufgrund steigender Komplexität und Präzision der Bauteile, investierte iw Gussputz in ein 4-Achs-Bearbeitungszentrum von Heller. Mit diesem Schritt bietet man wettbewerbsfähig Produkte von klassischen Hydraulikgehäusen bis hin zu Ventilgehäusen an.
In Babenhausen putzt man aktuell drei bis vier Millionen Einzelgussteile im Jahr. Im Anschluss werden diese Bauteile zur Endbearbeitung per Lkw (Deutschlandweit) in die Türkei, nach Spanien oder auch Polen geliefert. Ein Unding, betrachtet man die dadurch entstehende Lieferzeit oder auch den CO2-Fußabdruck, der vor allem bei Großkonzernen immer mehr in den Mittelpunkt rückt. Hintergrund dieser Vorgehensweise sind u. a. mangelnde Kapazitäten in Deutschland.
Diese Nische wollte man deshalb beim Unternehmen iw Gussputz mit dem Einstieg in die Gusszerspanung bis hin zum Endprodukt sowie der Investition in entsprechende Bearbeitungszentren schließen. Eine Mammut-Aufgabe hinsichtlich Planung und finanziellem Risiko. Deshalb hatte sich Sefah Altun, Geschäftsführer bei iw Gussputz, in Sachen Bearbeitungszentren sehr intensiv am Markt umgesehen und die Möglichkeiten abgewogen. Besonders interessant erschien ihm letztendlich der Ratschlag von Salvatore Noto, Gebietsverkaufsleiter bei Heller. Er hatte, um die Risiken abzuschwächen, empfohlen, zunächst in Gebrauchtmaschinen zu investieren. Das hat man dann in Babenhausen auch getan und sich für das gebrauchte Bearbeitungszentrum MCH 250 von Heller entschieden.
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