Design und Rakete Tesla und Porsche führen ihre neuen Superautos vor

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die USA waren Schauplatz für gleich zwei Präsentationen von neuen Superautos! Porsche zeigte in New York den Mission S und Tesla in Waco ein fliegendes Raketenauto ...

Tesla hat jetzt den neuen Roadster flitzen lassen, der mit Kaltgastriebwerken arbeitet (Bild). Eine Version namens Rocket-Roadster kann sogar fliegen. Parallel hat Porsche erstmals gezeigt, wie man sich die Zukunft vorstellt: Mit dem Supersportwagen Mission S. Hier zu allem noch mehr ...(Bild:  Tesla)
Tesla hat jetzt den neuen Roadster flitzen lassen, der mit Kaltgastriebwerken arbeitet (Bild). Eine Version namens Rocket-Roadster kann sogar fliegen. Parallel hat Porsche erstmals gezeigt, wie man sich die Zukunft vorstellt: Mit dem Supersportwagen Mission S. Hier zu allem noch mehr ...
(Bild: Tesla)

Tesla hat einen Sportwagen vorgestellt, der mit Raketendüsen kurze Entfernungen sogar im Flug zurücklegen kann. Bei der Präsentation in der texanischen Stadt Waco flog der Tesla-Roadster per Kaltgastriebwerke unter anderem mit einer Seitenrolle über geparkte andere Modelle des Elektroautoherstellers. Der Sportwagen wird 2028 in Produktion gehen und man wird ihn kaufen können, informierte dabei Elon Musk. Fragt sich nur, wer so einen Boliden im Griff haben will, bei dem heutigen Verkehr. Ganz zu schweigen von alle jenen, die mit so einem Geschoss auf der Straße konfrontiert werden. Aber dazu kommt noch weiter unten etwas Genaueres. Ein Preis für den nach Evel Knievel klingenden Raketen-Roadster wurde nicht genannt.

Nur was für Leute mit viel „Spielgeld“

Allerdings werden schon für die Reservierung der Roadster-Version insgesamt 250.000 Dollar fällig – erst 5.000 Dollar und dann weitere 245.000 Dollar binnen zehn Tagen, heißt es dazu. Allein die Reservierung koste 50.000 Dollar. Auf der Tesla-Website heißt es nur bei den 5.000 Dollar, dass man den Betrag vollständig zurückerstattet bekommen kann – warum auch immer?! In der Präsentation beschleunigte der Roadster aus dem Stand auf knapp 96,6 Kilometer pro Stunde in nur 0,81 Sekunden. Das Produktionsmodell werde noch schneller sein, kündigte Musk dabei an. Die Rocket-Variante, die dann auch fliegen kann, wird nur auf Einladung des Unternehmens zugänglich sein. Das Fliegen ist im öffentlichen Straßenverkehr außerdem nicht zugelassen und der Rocket wird deshalb nicht in allen Regionen verfügbar sein.

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Ein Super-Porsche stellt sich vor

Und Porsche hat das Geheimnis um das Design seines neuen Supersportwagens gelüftet. Der Wagen mit dem Namen Mission S soll außerdem das neue Spitzenmodell der Stuttgarter werden und in der Produktpalette sogar über der Sportwagen-Ikone 911 angesiedelt sein. Der Mission S, heißt es da, verbindet eine kraftvolle Mittelmotor-Supersportwagenplattform mit einer klaren, von historischen Porsche-Ikonen inspirierten Formensprache. Der Anspruch sei es, höchste Ingenieurskunst mit maximaler Flexibilität zu kombinieren. Das passt außerdem in die Strategie von Porsche, weniger Autos zu verkaufen, aber dafür teurere.

Von ehemaligem Ferrari-Mann inspiriert

Zu den technischen Daten des neuen Wagens äußerte sich Porsche nicht. Der neue Porsche-Supersportwagen ist übrigens ein Punkt in der neuen Unternehmensstrategie des von Ferrari gekommenen Konzernchefs Michael Leiters. Er will Porsches Luxussegment ausbauen und, wie schon erwähnt, künftig weniger, aber teurere Autos verkaufen. Der Anteil besonders teurer Luxusmodelle soll demnach von rund einem Drittel auf fast die Hälfte steigen. Bis 2030 soll der Durchschnittspreis der teuersten 10.000 verkauften Autos von 270.000 auf 330.000 Euro klettern.

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