Wenn Insellösungen bremsen
Mit End-to-End-Prozessen stille Reibungsverluste im Maschinenbau beseitigen

Ein Gastbeitrag von Markus Petelinc 4 min Lesedauer

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Die Entkopplung von Einkauf, Qualitätsmanagement und Service ist ein unterschätztes Kostenrisiko. Wie sich stattdessen durchgängige Prozesse etablieren lassen.

Durchgängige Prozesse schaffen unter anderem die Voraussetzungen, um wachsende normative und regulatorische Anforderungen nachweisbar zu erfüllen.(Bild: ©  Science RF - stock.adobe.com)
Durchgängige Prozesse schaffen unter anderem die Voraussetzungen, um wachsende normative und regulatorische Anforderungen nachweisbar zu erfüllen.
(Bild: © Science RF - stock.adobe.com)

Einkauf, Qualitätsmanagement und Service arbeiten in vielen Maschinenbauunternehmen für sich solide, aber aneinander vorbei. Was im Alltag kaum auffällt, summiert sich über den langen Lebenszyklus einer Anlage zu erheblichen Kosten. Entscheidend ist,

  • wo entkoppelte Prozesse Geld kosten,
  • wie aus drei getrennten Bereichen ein durchgängiger Datenkreislauf wird und
  • warum genau darin auch die Antwort auf wachsende regulatorische Pflichten liegt.

Drei Abteilungen, drei Wahrheiten

In vielen mittelständischen Maschinenbauunternehmen ist über Jahrzehnte eine Systemlandschaft gewachsen, die den einzelnen Auftrag im Blick hatte und nicht den Lebenszyklus der Maschine. Der Einkauf steuert Lieferanten über das ERP-System, das Qualitätsmanagement dokumentiert Prüfungen in eigenen Tools oder Tabellen, der Service arbeitet mit einem Ticketsystem oder schlicht mit E-Mail und Telefon. Jeder Bereich optimiert seine eigenen Ziele. Was fehlt, ist die gemeinsame Datenbasis und eine klare Zuständigkeit dafür, die Erkenntnisse des einen Bereichs für die anderen nutzbar zu machen.