Geschäftszahlen Rekordauftragseingang dank Rechenzentren für ABB

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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ABB hat im dritten Quartal 2026 operativ weiter zugelegt. Wie schon in den beiden ersten Quartalen stiegen Umsatz und Auftragseingang zweistellig – nicht zuletzt wegen der Rechenzentren.

ABB konnte seine Gewinnmarge im dritten Quartal 2026 nochmal steigern.(Bild:  ABB)
ABB konnte seine Gewinnmarge im dritten Quartal 2026 nochmal steigern.
(Bild: ABB)

Die Gewinnmarge verbesserte sich auf hohem Niveau noch einmal. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar (rund 8,6 Mrd Euro), wie das auf Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der Auftragseingang zog auf vergleichbarer Basis gar um 40 Prozent auf 12,06 Milliarden Dollar noch markanter an und erreichte damit ein neues Rekordniveau. Insgesamt sei die Entwicklung im dritten Quartal nach Plan verlaufen.

Der Auftragseingang sei durch kräftige Zuwächse in zwei der drei Geschäftsbereiche und bei positiver Entwicklung in den meisten Kundensegmenten getrieben worden. Besonders hob sich dabei das Segment Rechenzentren hervor, wo der Bestellungseingang im dreistelligen Bereich in die Höhe schoss.

Der operative Gewinn nahm im Vergleich zum Umsatz leicht überproportional zu, entsprechend verbesserte sich auch die Profitabilität. Die operative Marge auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Ebita) lag 1,6 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert bei 20,8 Prozent und damit eher im oberen Bereich der Zielspanne von 18 bis 22 Prozent. Den Anstieg führt ABB auf Verbesserungen in zwei der drei Geschäftsbereichen, geringere Verluste im E-Mobility-Geschäft und niedrigere Aufwendungen beim Konzernaufwand zurück.

Der Nettogewinn lag hingegen bei 1,18 Milliarden Dollar und damit um 2 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2026 wurden leicht nach oben angepasst. Neu peilt der Konzern ein vergleichbares Umsatzwachstum im unteren Bereich von 13 bis 19 Prozent (bisher: im niedrigen zweistelligen bis unteren Bereich von 13 bis 19 Prozent) an. Die operative Ebita-Marge sollte sich im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 2,7 Prozentpunkte erhöhen. Bisher wurde keine konkrete Zahl für einen Anstieg genannt.

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