Erfüllter Leistungswunsch

Ein-Kilowatt-Boost für die Fertigung mit dem UKP-Laser

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Das hat das ILT mit der neuen Trumpf-Laserstrahlquelle vor

Am Fraunhofer-ILT kann die neue Trumpf-Strahlquelle unter anderem mit einem Polygon-Scanner von Moewe kombiniert werden, der auf 700 × 900 Millimetern Bearbeitungsfläche Scangeschwindigkeiten von bis zu einem Kilometer pro Sekunde erreicht. Außerdem steht für die Versuche ein Multistrahlsystem bereit, das verschiedene Bearbeitungsstrategien mit Einzelstrahl oder Strahlteilung (100 oder sogar bis zu 900 parallelisierte Teilstrahlen) auf einer Bearbeitungsfläche von 400 × 400 Millimetern ermöglicht. Als vierte Option stehe dem ILT-Team die Strahlformung mit Spatial Light Modulators (SLM) offen. Dieser Ansatz befindet sich aber aktuell noch in der Entwicklung. Durch die Umformung des Strahls in nahezu beliebig designbare optische Stempel könnte er jedoch in Zukunft für noch höhere Bearbeitungseffizienz sorgen, was erst recht in Verbindung mit Hochleistungs-UKP-Lasern gelte. Auch praktische Fragen wie der Wärmeeintrag ins Bauteil oder die etwaige Schmutzentwicklung infolge des erhöhten Materialabtrags seien zu klären. Fraglich sei zudem, inwieweit es durch die Kombination aus hohen Abtrags- und Repetitionsraten punktuell zu einer ungewollten Abschirmung der Laserstrahlung kommen kann oder ob bei der Multistrahlbearbeitung Interaktion zwischen dem abgetragenen Material und den umliegenden Teilstrahlen droht. Weitere Fragestellungen betreffen die Lebensdauer und die Verschmutzung der optischen Elemente in der Prozesskammer und den Strahlenschutz.

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