Mit dem Copilot stellt Eplan eine neue Generation KI‑gestützter Assistenz vor, die den Zugang zu Engineering‑Wissen grundlegend verändern soll. Er wurde im Rahmen der Eplan Next 26 gelauncht und verbindet Engineering‑Know‑how, Plattformfunktionalitäten und konkrete Aufgaben zu einem intelligenten Dialog.
Ein erster Schritt, um Wissen aus dem Unternehmen festzuhalten: Sebastian Seitz und Sean Mulherrin stellten auf der Eplan Next den Copilot vor.
(Bild: Stefanie Michel)
Engineering wird zunehmend komplexer: Disziplinen greifen ineinander und die verfügbare Informationsmenge steigt stetig. Gleichzeitig nehmen Zeitdruck und Qualitätsanforderungen weiter zu. In dieser Realität liegt die eigentliche Herausforderung: weniger in der Generierung von Wissen, sondern darin, dieses zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Kontext verfügbar zu machen. Genau hier will der Eplan Copilot ansetzen.
„Wir haben bewusst an einem starken und vor allem sicheren Fundament für unseren Copilot gearbeitet“, erklärt Eplan-CEO Sebastian Seitz. Denn während KI im Alltag häufig ohne die nötige Sorgfalt im Bereich der Datensicherheit genutzt wird, gelten im Engineering andere Maßstäbe. „In der industriellen Anwendung sind zertifizierte, verlässliche Architekturen gefragt“, ergänzt der CEO. Entsprechend ganzheitlich hat Eplan den Copilot entwickelt – mit Blick auf einen stabilen und langfristig tragfähigen Einsatz. Aspekte wie Cloud-Integration, Wissensmanagement sowie die Einbindung in bestehende Systeme und Partnerlösungen wurden von Anfang an in einer durchdachten Architektur verankert. Ziel war es, von Beginn an eine Lösung zu schaffen, die im professionellen Einsatz überzeugt.
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Dazu gehört auch eine entsprechende Sicherheit: so unterscheidet das System zwischen „Eplan-Wissen“, Wissen aus dem eigenen Unternehmen und dem Wissen von Eplan-Partnern. So ist sichergestellt, dass Informationen aus dem eigenen Unternehmen auch dort bleiben. Damit hat Eplan zunächst den ersten Schritt getan, um Unternehmenswissen festzuhalten. Wie Seitz erklärte, sollen zügig immer weitere Funktionen und Möglichkeiten integriert werden, sodass in Zukunft aus dem Copilot ein echter Pilot wird.
Eplan Copilot basiert auf geprüfter Datenbasis fürs Engineering
Der der Eplan Copilot wird Anwendern die gesamte funktionale Tiefe der Eplan Plattform über eine intuitive, dialogbasierte Interaktion schrittweise erschließen. Statt sich durch Menüs, Funktionen oder Dokumentationen zu arbeiten, formulieren User ihre Aufgaben in natürlicher Sprache. Der Copilot liefert daraufhin kontextbezogene Antworten, klare Handlungsempfehlungen und schrittweise Anleitungen. Im ersten Schritt erhöht der Copilot spürbar die Effizienz von Anwendern, indem er repetitive Tätigkeiten ab- bzw. übernimmt.
Ein zentraler Mehrwert liegt dabei in der Qualität und Verlässlichkeit der Informationen. Anders als viele generische KI‑Anwendungen basiert der Eplan Copilot auf einer konsistenten, strukturierten und geprüften Datenbasis. Damit dient die KI als belastbare Informationsquelle, auf die sich Anwender im täglichen Engineering verlassen können – ein entscheidender Faktor für die professionelle industrielle Anwendung. Dafür wurde dem Eplan Copilot verlässliches und geprüftes Wissen mitgegeben und erste Fähigkeiten eingebaut, den Anwender mit diesem Wissen zu unterstützen. Auf dieser Grundlage erlangt der Copilot zudem sukzessiv neue Fähigkeiten, um dem Anwender perspektivisch repetitive Aufgaben abnehmen zu können wie beispielsweise das Durchführen von Prüfläufen, das Erstellen von Stücklisten, Verbindungslisten, Verdrahtungslisten und vieles mehr.
Künstliche Intelligenz verbindet
Der Copilot fungiert als neue Interface‑Ebene zwischen Mensch und Plattform, die Wissen, Funktionen und reale Anwendungen zusammenführt. Er agiert als „Co‑Thinking Partner“, der unterstützt, führt und befähigt – ohne dem Ingenieur Entscheidungen abzunehmen. Ein Beispiel für den Nutzen ist der Artikelverwendungsnachweis. Möchte ein Konstrukteur wissen, in welchen Projekten er ein Produkt bzw. eine Komponente verwendet hat, braucht er nur die Artikelnummer eingeben. Die KI durchsucht in der Cloud die Projekte und gibt direkte Links zu den Projektseiten, auf denen die Artikel verwendet werden.
Ziel ist ein Arbeitsmodus, der Orientierung und Vereinfachung bietet, statt zusätzliche Komplexität zu schaffen. Im Fokus steht nicht der schnelle Effekt, sondern der nachhaltige Mehrwert. Die Entwicklung des Copilot basiert auf stabilen Plattformstrukturen, klaren Governance‑Prinzipien und einem tiefen Verständnis realer Engineering‑Workflows. So entsteht eine Lösung, die nicht experimentell ist, sondern heute schon produktiv eingesetzt werden kann – und gleichzeitig auf langfristige Weiterentwicklung ausgelegt ist.
Cloud-Einsatz auf Nummer Sicher
Auch technologisch setzt Eplan auf Skalierbarkeit und Integration. Im Gegensatz zu isolierten KI‑Funktionen in einzelnen Tools ist der Copilot auch als zentraler Cloud‑Service nutzbar. Dadurch lassen sich perspektivisch auch Daten von Kunden oder Partnern integrieren. Gleichzeitig integriert der Copilot schrittweise das gesamte Eplan Ökosystem – vom Data Portal über Cloud‑Services bis hin zu projektbezogenen Anwendungen. Der Sicherheit von Daten wird dabei besonderes Augenmerk geschenkt – auch in diesem Aspekt weicht der Copilot nicht von anderen Eplan-Lösungen ab. Dabei wird nicht nur der Übertragungsweg aus der lokalen Umgebung von Kunden zur KI verschlüsselt. Auch die Cloud selbst entspricht laut Unternehmen höchsten Sicherheitskriterien und wird durch Zertifizierungen wie etwa ISO27001, TISAX, SOC-2 oder MLPS 2.0 nachgewiesen. Potenziellen zusätzlichen Risiken begegnet Eplan also mit seiner bewährt professionell betriebenen Infrastruktur.
Stand: 08.12.2025
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Die Strategie ist klar: Eplan-Kunden sollen befähigt werden, den höchstmöglichen Kundennutzen aus der Software herauszuholen. Dabei soll der Eplan Copilot immer stärker unterstützen. Durch ständige Erweiterung der Wissensbasis sowie fortlaufendem Zuwachs an Skills wird der Copilot mit der Zeit immer mehr zum Piloten. Auch die Vision ist schon formuliert: Vom automatisierten zum autonomen Engineering.