Smarte Zukunftssicherung

Zerspanungsspezialist vertraut ein Jahrzehnt EVO-Digitalisierung

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Ausbau und Funktionserweiterung Schritt für Schritt

Erfolgreich ist die Arbeit mit und auf der EVO-Plattform auch deshalb, weil Steinmetzer nicht nur die umfassenden Funktionen von „EVOcompetition“ nutzt. Vielmehr werden die Daten aus dem „backbone“ des ERP-Systems für viele andere EVO-Systembausteine und damit für ein umfangreiches Aufgabenspektrum verwendet. Aus Sicht von Jürgen Widmann, dem Gründer und Geschäftsführer von EVO, ist das eine beispielhafte Strategie, die auch perfekt zum modularen Konzept der EVO-Plattform passt. Widmann erklärt: „Damals, vor zehn Jahren, habe ich hier noch persönlich die ERP-Einführung begleitet. Steinmetzer hat die strategisch bedeutende Rolle der Digitalisierung verstanden und treibt diese evolutionär, Schritt für Schritt, und sehr systematisch voran.“ Das ist aus Sicht des EVO-Gründers das perfekte Vorgehen bei so einem Digitalisierungsprojekt, das die Zukunft im Blick hat. Die immer größere Durchgängigkeit und Nutzbarkeit von einmal erfassten oder gesammelten Daten multipliziert den Wert der Digitalisierung nun mit jedem weiteren Digitalisierungsbaustein.

Eine digitale Plattform fungiert als Informationszentrale

Zu den Modulen und Funktionen, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren implementiert hat, gehören das Daten- und Dokumentenmanagement sowie die DNC-Maschinenkommunikation (mit „EVOjetstream“). Hinzugekommen sind auch die Fertigungsfeinplanung und die automatisierte Nachkalkulation (mit „EVOcompetition“-Erweiterungen) sowie das Personalmanagement und die Zeiterfassung mit Zuordnung der Mitarbeiterqualifikationen (mit „EVOworkforce“). Zu den großen Vorteilen der durchgängigen EVO-Plattform gehört, dass sämtliche Schnittstellen eliminiert werden und zu Datensilos von Subsystemen gemacht werden. Nach einmaliger Dateneingabe oder automatisierter Datensammlung sind die stets aktuellen Informationen dann überall im Unternehmen verfügbar, wie Widmann erklärt. Das schaffe unter anderem die vollständige Transparenz und Übersicht, die sich bei Steinmetzer auch in der Visualisierung der aufbereiteten Daten auf großformatigen Bildschirmen zeige. Widmann merkt an: „Wer mit uns arbeitet, muss keine Dokumente, Daten und Werkzeuge mehr suchen. Er arbeitet vollständig papierlos und kann alle Ressourcen – Maschinen, Werkzeuge, Rohmaterial – sowie auch das Personal optimal einsetzen.“ Das Anwender weiß immer genau, wann jeder einzelne Auftrag fertiggestellt sein wird – ohne nachfragen zu müssen. So können die Kunden besser informiert und pünktlich beliefert werden.

Auch die CO2-Bilanz stimmt dann

Mit der EVO-Plattform sieht sich Steinmetzer nach zehn Jahren ganz weit vorn, was die Digitalisierung angeht. Die, so wird betont, ist aber kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für viele Prozessverbesserungen, die die Arbeit erleichtern, die Transparenz erhöhen, die Ressourcen besser nutzen lassen und die Durchlaufzeiten verkürzen. Das spürten auch die Kunden. Nicht ganz unwichtig zu erwähnen ist, dass die durchgängige Digitalisierung mit EVO auf der Kostenseite erschwinglich ist und sich schnell bezahlt macht. Aus diesen Gründen wird die Reise der Digitalisierung bei Steinmetzer auf der EVO-Plattform weitergehen. Zurzeit wird die EVO-basierte Verarbeitung von Kundenbestellungen mit EDI eingeführt. Dann lassen sich zum Beispiel Einzelaufträge aus Rahmenaufträgen automatisiert erzeugen. Und was kommt als Nächstes? Steinmetzer kann antworten: „Im Moment steht für uns die Maschinendatenerfassung mit „EVOperformance“ auf dem Plan, um Maschinenzustände in Echtzeit zu überwachen und zugleich auch Sensordaten aus Maschinen zu nutzen.“ Er ist gespannt, was EVO aktuell im Bereich der KI-gestützten Automatisierung entwickelt. Relativ entspannt hingegen ist man, was die bevorstehenden Vorschriftswerke zum Beispiel zur CO2-Bilanzierung und zur E-Rechnung betrifft. Denn dabei werde EVO sicherlich die richtigen Tools bereitstellen. Diese Vermutung basiert auf der Praxiserfahrung. Denn EVO hat in den vergangenen zehn Jahren immer wieder neue zukunftsweisende Möglichkeiten entwickelt.

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