Jubiläum mit Premieren

Das war die 30. Fakuma in Friedrichshafen

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18 Unternehmen freute der erste Fakuma-Award

Auf ein sehr großes Interesse stieß, wie es weiter heißt, auch der erste Fakuma Innovation Award, den der Messeveranstalter P. E. Schall zusammen mit dem Medienpartner K-Zeitung aus Anlass der Jubiläums-Fakuma ausgelobt hatte. Das erklärte Ziel war es, technologische Exzellenz, Innovationskraft und Teamleistung innerhalb der kunststoffverarbeitenden Branche zu würdigen und auf einer wertschätzenden Plattform zu präsentieren. Eine Fachjury hatte zuvor eine, wie betont wird, überwältigende Anzahl an Bewerbungen zu bearbeiten und durften schließlich die Gewinner küren. So geriet die Preisverleihung dieses Innovationswettbewerbs am Nachmittag des ersten Messetages zu einem eindrucksvollen Feuerwerk an Innovationen. Denn insgesamt 18 Unternehmen wurden jeweils auf den Plätzen 3, 2 und 1 in den sechs Themenkategorien Spritzguss, Extrusion, Recycling, Werkzeug- und Formenbau, Thermoformen, Compounding und Werkstoffe sowie Peripherie gefeiert.

Biokunststoffe sind bei Start-ups hoch im Kurs

Über alle Messetage haben 18 junge Unternehmen – so viele wie noch nie – in der Start-up Area neue Ideen für die Kunststoffbranche präsentiert. Stark vertreten waren übrigens Biomaterialien – beispielsweise für Verpackungen, Haushaltswaren oder Medizinprodukte. Biokunststoffe aus natürlichen und erneuerbaren Ressourcen (etwa aus Algen, Mais oder Kartoffelstärke) sind bekanntlich abbaubar sowie recycelbar. Sie helfen damit, langlebige Kunststoffabfälle in der Umwelt zu vermeiden. Weil Materialperformance und Qualität – und somit die breite Einsatzfähigkeit – steige, werde künftig mit den Biokunststoffen der jungen Unternehmen zu rechnen sein, meint Schall.

Round Table und Expertenaustausch zur Fakuma

Starke Impulse für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen habe auch der diesjährige „Round Table zur Fakuma“ gesetzt. Die Stärken stärken, lautete das Motto dieser Expertenrunde am zweiten Messetag. Eva Söhnlein, Geschäftsführerin der Geiger-Gruppe, Dr. Johannes Kilian, Vice President Process and Application Technology bei Engel Austria, Günther Klammer, CTO bei der Next Generation Holding, sowie Michael Weigelt, Geschäftsführer Tecpart – Verband Technische Kunststoff-Produkte, diskutierten im Rahmen dessen über die akuten Handlungsfelder. Last but not least konnten alle Besucher bei den täglichen Fachvorträgen im Rahmen des Forums Wissenstransfer, Know-how-Austausch und Networking nutzen.

Der spezielle Fakuma-Spirit war auch wieder zu spüren

„Wir sind dankbar und froh, dass wir diese Jubiläumsmesse mit allen Beteiligten feiern durften“, freut sich Bettina Schall über die Fakuma 2026. Es war ihrer Meinung nach ein wunderbares Branchenfest mit wertvollen Fachgesprächen und vielen schönen Begegnungen. Auf die neue Tagesfolge mit der Messedauer von Montag bis Freitag habe es außerdem eine positive Resonanz gegeben. Der gewohnte – und geschätzte – Spirit der Fakuma war auch in diesem Jahr allseits zu spüren! Dieser charakterisiert sich durch thematische Relevanz, pragmatische Ausrichtung, Lösungsorientiertheit sowie durch den Austausch stets auf Augenhöhe. „Diesen Weg gehen wir weiter, indem wir Technologien fördern, Zukunft gestalten und Menschen verbinden. So freuen wir uns auf das Wiedersehen bei der 31. Fakuma vom 11. bis 15. Oktober 2027“, wie Bettina Schall im Rahmen des vorläufigen Schließens der Fakuma-Tore anmerkte.

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