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Engel baut die größte Spritzgießmaschine der Welt

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Megatrends rufen auch nach Mega-Spritzgießmaschinen

Engel kennt sich nicht zuletzt mit dem Bau solcher Großmaschinen aus und hat bereits mehrere Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 74.400 Kilonewton bei Anwender installiert, wie es weiter heißt. Trotz ihrer Dimension zeichneten sich diese Großmaschinen durch hohe Präzision aus, wie Engel betont. Durch Optionen wie etwa dem Spritzprägen, können die Bauteildimensionen dann auch auf wenige hundertstel Millimeter genau gebracht werden, was eine Bauteilpräzision darstellt, die sich mit der „Dicke“ eines Blattes Papier vergleichen lässt. Diese Feinfühligkeit in Kombination mit enormer Kraft eröffne auch neue Möglichkeiten im Präzisionsleichtbau und bei der Funktionsintegration in Sachen großformatige Spritzgussteile.Megatrends wie Elektromobilität, autonomes Fahren, Plattformkonsolidierung und CO₂-Reduktionsziele treiben diese Entwicklung voran und damit die Nachfrage nach solch großen Spritzgießmaschine. Man denke etwa an Batteriegehäuse, Unterbodenverkleidungen oder hybride Türinnenstrukturen für den Automobilbau, die so günstiger gefertigt werden können.

Kunststoff-Großbauteile fragt nicht nur der Autosektor nach

Auch im Bereich des technischen Spritzgusses eröffnen Großmaschinen neue Anwendungspotenziale, wie Engel weiter ausführt. Der Maschinenbauer habe deshalb bereits Maschinen mit Schließkräften von rund 11.000 Tonnen erfolgreich am Markt etabliert –unter anderem für Logistik- und Infrastrukturprodukte. Dazu zählen etwa Transportbehälter für die Entsorgung von E-Mobility-Batterien, großvolumige Sickerboxen für das Regenwassermanagement sowie Wassertanks mit Werkzeugflächen von nahezu sechs Quadratmetern und Schussgewichten von bis zu 109 Kilogramm. Insbesondere bei großen Wassertanks biete Kunststoff klare Vorteile im Vergleich Beton: Die leichten Polymerbauteile lassen sich einfacher transportieren und installieren, benötigen weniger Infrastruktur und reagieren flexibler auf Erdbewegungen, während Betonkonstruktionen unter Bodenbewegungen zur Rissbildung neigen können. Gleichzeitig unterstützen sie Kommunen und Unternehmen dabei, sich an Starkregenereignisse und gesetzliche Anforderungen zur Wasserspeicherung leichter anzupassen.

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