Preisvorteile In allen Kerngeschäften läuft es bei der BASF-Gruppe rund

Von Peter Königsreuther 3 min Lesedauer

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Wie es jetzt aus Ludwigshafen heißt, hat die BASF-Gruppe ein erfreuliches drittes Quartal 2026 hinter sich gebracht. Alle Kernbereiche des Konzerns sollen dazu ihren Beitrag geleistet haben ...

Erfreuliches kann der Chemiekonzern BASF berichten, wenn es um die Bilanz für das dritte Quartal des Jahres geht. Hier die Zahlen ...(Bild:  BASF)
Erfreuliches kann der Chemiekonzern BASF berichten, wenn es um die Bilanz für das dritte Quartal des Jahres geht. Hier die Zahlen ...
(Bild: BASF)

BASF hat erneut ein starkes Quartal vorgelegt! Der Umsatz erhöhte sich nämlich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14 Prozent (auf 16,4 Milliarden Euro). Dieser Anstieg resultierte vor allem aus deutlich höheren Preisen (plus zwölf Prozent) sowie aufgrund leicht höheren Mengen (plus zwei Prozent). Das Ebitda vor Sondereinflüssen ist demnach im Vergleich zum dritten Quartal 2025 um 15 Prozent (auf 1,6 Milliarden Euro) deutlich gestiegen. Dazu haben alle Kerngeschäfte beigetragen, wie das BASF-Management betont. „Die gute Entwicklung der Kerngeschäfte seit Jahresbeginn gibt uns die Zuversicht, die Prognose für das Ebitda zu präzisieren und nach oben anzupassen“, kommentierte der BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Kamieth, der zusammen mit Finanzvorstand Dr. Dirk Elvermann die Zahlen zum dritten Quartal 2026 vorstellte. Die Ludwigshafener gehen nun von einem Ebitda zwischen 7,4 und 7,8 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2026 aus (die bisherige Prognose aus dem Halbjahresfinanzbericht 2026 lagen zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro).

Fast alle BASF-Sektoren entwickelten sich gut

Der Umsatz des dritten Quartals 2026 lag mit 16,4 Milliarden Euro um zwei Milliarden Euro über dem Wert des Vorjahreszeitraums, wie es weiter heißt. Ausschlaggebend dafür war, wie oben schon angedeutet, der deutliche Preisanstieg – und zwar in den Segmenten Chemicals, Materials, Surface Technologies und Industrial Solutions. Bei Nutrition & Care verbesserten sich die Preise nur leicht, während Agricultural Solutions einen leichten Preisrückgang verzeichnete. Der Absatz stieg in den Segmenten Chemicals sowie Nutrition & Care dabei deutlich. In den BASF-Bereichen Industrial Solutions, Materials sowie Surface Technologies ging es leicht aufwärts. Nur ein deutlicher Mengenrückgang im Segment Agricultural Solutions wirkte dieser Entwicklung entgegen, konnte aber abgefedert werden. Positive Währungseffekte in allen Segmenten – vor allem mit Blick auf den US-Dollar und auf den chinesischen Renminbi, trugen auch zur Umsatzsteigerung bei BASF bei. Der Umsatz aus dem Sektor Sonstige verbesserte sich ebenfalls deutlich, heißt es. Das Ebitda vor Sondereinflüssen stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 213 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro.

So sehen die weiteren BASF-Zahlen für das Q3 2026 aus:

Das Ergebnis nach Steuern (und nicht beherrschenden Anteilen) kommt laut BASF auf 155 Millionen Euro (Q3 2025 = 172 Millionen). Das Ergebnis pro Aktie betrug 0,18 Euro im dritten Quartal 2026 (Q3 2025 = 0,19 Euro). Das um Sondereinflüsse und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte bereinigte Ergebnis pro Aktie lag bei 0,72 Euro (Q3 2025 = 0,52 Euro). Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit erreichte im dritten Quartal 2026 1,1 Milliarden Euro und lag damit um 275 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahresquartals. Die Hauptrolle für den Rückgang spielte demnach die Mittelbindung in den Vorräten von 507 Millionen Euro – vor allem infolge höherer Rohstoffpreise, während im Vorjahreszeitraum sechs Millionen Euro freigesetzt wurden. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit kam auf minus 89 Millionen Euro – nach minus 767 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren unter anderem Einzahlungen aus der Veräußerung von Anteilen an Harbour Energy, die 434 Millionen Euro betrugen. Auch verringerten sich die Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (um 401 Millionen Euro) – insbesondere infolge geringerer Auszahlungen für den Verbundstandort in Zhanjiang/China. Der Free Cashflow erreichte im dritten Quartal 2026 rund 523 Millionen Euro. Er lag damit um 125 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahresquartals.

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