Entspannung für die Medizintechnik Zahoransky bringt zur Fakuma ein produktives Spritzgießwerkzeug mit

Quelle: Zahoransky 2 min Lesedauer

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Pharma- und Medizintechnik müssen Kapazitäten skalieren, Stückkosten senken und dabei höchste Produktqualität sicherstellen, um nur einige Probleme zu nennen. Zahoransky will dafür Lösungen präsentieren ...

Das ist ein ganz spezielles Werkzeugkonzept, das Zahoransky auf der Fakuma vorstellen wird. Es nennt sich Z.Sonic turn und soll den Druck auf die Hersteller von Pharma- und Medizintechnikkomponenten deutlich verringern können. Lesen Sie hier, warum das so ist ...(Bild:  Zahoransky)
Das ist ein ganz spezielles Werkzeugkonzept, das Zahoransky auf der Fakuma vorstellen wird. Es nennt sich Z.Sonic turn und soll den Druck auf die Hersteller von Pharma- und Medizintechnikkomponenten deutlich verringern können. Lesen Sie hier, warum das so ist ...
(Bild: Zahoransky)

Zahoransky-Werkzeugbau bündelt deshalb Spritzgießintegration und nachgelagerte Automation unter einem Dach und tritt so als umfassender Anbieter auf. Das wird dann auch vom 12. bis 16. Oktober auf der Fakuma 2026 in Friedrichshafen in Halle A2 vorgestellt. Das Werkzeugkonzept Z.Sonic turn spielt dabei eine Hauptrolle, wenn es um die hocheffiziente Produktion von Pen- und Autoinjektor-Gehäusen geht. Das Werkzeug wurde in Zusammenarbeit mit Netstal entwickelt, wie man weiter erfährt. Warum speziell diese Produkte? Nun, der Bedarf an diesen wächst rasant, was vor allem durch den Boom von sogenannten GLP-1-Medikamenten angefeuert wird, die zur Gewichtsreduktion und Diabetestherapie eingesetzt werden.

Die Teileentformung geschieht außerhalb des Werkzeugs

Hersteller müssen deshalb etwa ihre Kapazitäten deshalb zügig ausbauen, sind aber meist auf bestehende Reinraumflächen beschränkt. Statt die Produktivität aber allein über mehr Kavitäten – und damit mithilfe eines größeren Spritzgießwerkzeugs – zu erhöhen, verweist Zahoransky auf das Z.Sonic turn, das gesteigerte Effizienz bei jedem einzelnen Zyklus bietet. Das Werkzeugkonzept verlagert dazu die Restkühlung der produzierten Teile aus der Kavität, was mit einer weiterentwickelten Indexplatte mit servogetriebener Dreheinheit klappt. Die Entformung geschieht dabei außerhalb des Werkzeugs – parallel zum nächsten Spritzzyklus. Das Ergebnis sind kürzere Zykluszeiten, eine höhere Produktivität und ein deutlich reduziertes Werkzeuggewicht.

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Sechs gewonnene Zyklussekunden bringen 4,3 Millionen Teile mehr

In diesem 4-fach-Werkzeug wurden so zwölf Sekunden Zykluszeit erreicht – im Vergleich zu 18 Sekunden bei konventionellen „Lift and Strip“-Werkzeugen. In einer Beispielrechnung steigt der Jahres-Output damit von rund 8,5 auf über 12,8 Millionen Teile! Die Stückkosten sinken um 23 Prozent. Die Amortisationszeit liegt so bei rund neun Monaten. Mit 3.500 Kilogramm wiegt das Werkzeug zudem etwa 1.000 Kilogramm weniger als sein konventionelles Pendant und fällt deutlich kompakter aus, was Reinraumfläche und Energie beim Aufheizen spart, wie der Fakuma-Aussteller betont. Für die Serienproduktion sind außerdem bereits 16- und 32-fach-Varianten des Werkzeugs in Vorbereitung. Auf der Fakuma zeigt Zahoransky das innovative Werkzeugkonzept in Kombination mit der vollelektrischen Spritzgießmaschine Elion MED von Netstal als voll integriertes Fertigungssystem.

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