Roboterhilfe Yaskawa-Roboter automatisieren Zerspanung und Teilereinigung

Quelle: Yaskawa / Autor: Ralf Högel 5 min Lesedauer

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Watts Industries Deutschland ist Spezialist für den Sanitär-, Heizungs- und Kühlbedarf. Der Fachkräftemangel zwang das Unternehmen zur Automatisierung. Yaskawa-Roboter sollten das übernehmen ...

Zunehmender Personalmangel zwang den Sanitär- und Heizsystemespezialisten Watts Industries Deutschland dazu, die Zerspanung und die Teilereinigung im Haus zu automatisieren. Die Wahl fiel auf 4- und 6-achsige Robotersysteme von Yaskawa. Lesen Sie hier, was gemacht wurde ...(Bild:  Yaskawa)
Zunehmender Personalmangel zwang den Sanitär- und Heizsystemespezialisten Watts Industries Deutschland dazu, die Zerspanung und die Teilereinigung im Haus zu automatisieren. Die Wahl fiel auf 4- und 6-achsige Robotersysteme von Yaskawa. Lesen Sie hier, was gemacht wurde ...
(Bild: Yaskawa)

Die Watts Industries Deutschland GmbH ist die deutsche Tochter des weltweit agierenden US-Unternehmens Watts Water Technologies. Über 170 Beschäftigte arbeiten am Standort Landau in der Pfalz. Dort produziert das Unternehmen vorwiegend Produkte für wasserführende Heizungs- und Klimaanlagen. Was beim Vor-Ort-Besuch gleich auffällt, ist die hohe Fertigungstiefe. Entsprechend gut ausgestattet ist die Produktion. Bearbeitungsmaschinen aller Art zerspanen hier im Schichtbetrieb. Darunter auch mehrere baugleiche Bearbeitungszentren von Alzmetall, die die spanende Bearbeitung unterschiedlich langer Rohre übernehmen, die später als Verteilsysteme für Fußbodenheizungen dienen.

Über 10 Jahre lang war das Be- und Entladen dieser Bearbeitungszentren aber Aufgabe angelernter Mitarbeiter, die diesen Job in Mehrmaschinenbedienung ausführten. Mittlerweile leidet Watts an diesem Standort aber massiv unter Personalmangel. Um den kontinuierlichen Betrieb der Maschinen im Schichtbetrieb sicherzustellen, blieb nur die Investition in Roboter. Dieser Schritt eröffnete die Möglichkeit, die frei werdenden Mitarbeiter an den Maschinen für wichtigere Aufgaben zu qualifizieren und sie von dem täglichen Kontakt mit Kühlschmierstoffen, den die Be- und Entladetätigkeit zwangsläufig mit sich bringt, zu entlasten, wie die Watts-Entscheider betonen.

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Yaskawa-Roboter meistern anspruchsvolle Herausforderungen

Doch die Idee, die Maschinen sowie die angeschlossene Teilereinigungsanlage zu automatisieren, war alles andere als trivial. Die Spezialisten von EGS Automation, die das bewerkstelligen sollten, kennen die Automatisierung von Werkzeugmaschinen mit Yaskawa-Robotern als Standardarbeit. Bei Watts sah die Sache aber anders aus. Dort bereitete EGS nicht nur das stark eingeschränkte Platzangebot in der Fertigung Kopfzerbrechen, sondern auch die hohen Toleranzen der Werkstückträgerwagen, die die Bauteile für die Bearbeitung bereitstellen. Bei diesen Wagen handelt es sich um Schweißkonstruktionen aus Blech, die nicht sehr präzise gebaut sind, weil sie nie für die Automation vorgesehen waren.

Auf einem Wagen finden – übereinander gestapelt und schräg gestellt – bis zu 15 Werkstückträger mit maximal 48 Teilen Platz. Die Wagen werden außerdem manuell an definierter Position an der Anlage aufgegeben und verriegelt. Um die weiten Toleranzen der Wagen für die präzise Roboterhandhabung dennoch ausgleichen zu können, hat sich EGS Automation eine passende Möglichkeit einfallen lassen! So ist jeder Yaskawa-6-Achser (Typ Motoman GP50) mit einem gegen Kühlschmierstoffe resistenten Sensor am Greifwerkzeug ausgestattet. Damit kann der Roboter mehrere definierte Positionen anfahren und daraus einen Korrekturfaktor für das aktuelle Koordinatensystem ermitteln. Ist die tatsächliche Stapelhöhe samt eventuell vorhandener Verkippung ermittelt, startet aber erste die eigentliche Challenge für den Roboter ...

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