Schonend schminken

Wittmann-Know-how sorgt für nachhaltige Kosmetikverpackungen

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Wittmann-Technik erreicht hohe Qualität bei niedrigen Fertigungskosten

Tomaz dos Santos und Marcos Cardenal von Wittmann Battenfeld do Brasil kennen sich seit 33 Jahren. Obwohl von Beginn an von Wittmann Battenfeld überzeugt, wurde aus Kostengründen aber zunächst in Spritzgießmaschinen eines chinesischen Anbieters investiert. Die Qualität ließ aber zu wünschen übrig. Deshalb kämen inzwischen nur noch Maschinen aus der Wittmann Group ins Werk. Aufgrund der sehr hohen Prozessstabilität und Qualitätskonstanz fertigen die Brasilianer damit am Ende am wirtschaftlichsten. Hinzu kommt die Nähe des Services. Und als einziger Anbieter am Markt sei Wittmann in der Lage Gesamtpakete anzubieten, die von der Rohmaterialaufbereitung und -versorgung über das Spritzgießen, die Automatisierung und Werkzeugtemperierung bis zum Inline Recycling und der Digitalisierung den gesamten Spritzgießproduktionsprozess umfassten. Die gesamte Peripherie zum Trocknen, Fördern und Dosieren der Kunststoffgranulate bei Thomriss stammt deshalb ebenso von Wittmann, wie die Linearroboter für das Entformen und Ablegen der Spritzgießteile. Nicht zuletzt verlangten die steigenden Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen immer mehr Automatisierung. In Kürze wird eine neue große Zentralanlage für die Granulattrocknung und -versorgung von Wittmann installiert. Auch diese Maßnahme trage dazu bei, die Effizienz und Nachhaltigkeit weiter zu steigern.

PET wird für Kosmetikverpackungen immer attraktiver

Viele Produkte werden aus verschiedenen Polymeren angefertigt. Zum Beispiel bei den Tropfflaschendeckeln mit integrierter Pipette, die aus zwei unterschiedlichen Materialien bestehen. Für den flexiblen Dom kommt ein TPE (thermoplastisches Elastomer) zum Einsatz. Und der Schraubaufsatz besteht aus PP (Polypropylen). Beide Komponenten werden in Mehr-Kavitäten-Werkzeugen produziert und unmittelbar nach dem Spritzgießen im Werk montiert. Die beiden Entwicklungspartner haben nach umfangreichen Tests gemeinsam die Materialien ausgewählt und den Prozess optimiert. Das Endprodukt sei deshalb sehr günstig machbar. Doch wo immer es die geforderte Funktionalität zulässt, verfolgt Thomriss eine strikte Mono-Material-Strategie, denn die Abnehmer haben die Nachhaltigkeit sehr im Auge – typisch für den Kosmetikbereich. Genau deshalb hält ein für Thomriss relativ neues Material rapide Einzug ins Produktportfolio: PET (Polyethylenterephthalat), das man von Getränkeflaschen her kennt. Verpackungen aus PET zeichnen sich durch Transparenz, eine hohe Steifigkeit und Beständigkeit aus. „Für uns entscheidend ist aber das Recycling. Es gibt für das Material bereits seinen geschlossenen Kreislauf. Wir designen immer mehr Verpackungen für PET – auch für hochvolumige Anwendungen“, betont dos Santos.

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