Additive Fertigung
Volles Potenzial bei Losgröße 1

Das Gespräch führte Nastassja Neumaier 3 min Lesedauer

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Die additive Fertigung (AM) gewinnt auch in der industriellen Serienfertigung ab Losgröße 1 zunehmend an Bedeutung. Wir sprachen mit Zoran Vranić, Business Development Manager und Manager Additive Manufacturing bei Suhner, warum es sich lohnt, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Zoran Vranić, Business Development Manager und Manager Additive Manufacturing bei Suhner: „Eine zentrale Herausforderung im Post-Processing liegt in der Erreichung der geforderten Oberflächenqualität.“(Bild:  Suhner)
Zoran Vranić, Business Development Manager und Manager Additive Manufacturing bei Suhner: „Eine zentrale Herausforderung im Post-Processing liegt in der Erreichung der geforderten Oberflächenqualität.“
(Bild: Suhner)

Herr Vranić, welchen Mehrwert bietet die additive Fertigung im Vergleich zur konventionellen Fertigung?

Zoran Vranić: Die additive Fertigung ermöglicht die Herstellung komplexer, funktionsintegrierter Bauteile mit hoher geometrischer Freiheit. Dies erlaubt gewichtsoptimierte Strukturen, eine schnellere Produktentwicklung und individualisierte Lösungen – auch im Prototyping und bei Kleinserien. Besonders in der Kombination mit anwendungsgerechter Auslegung, lassen sich wirtschaftliche Vorteile erzielen, etwa durch verkürzte Entwicklungs- und Produktionszyklen oder verbesserte Bauteilfunktionen. Die Suhner Gruppe nutzt diese Potenziale gezielt bei der Entwicklung von Maschinenkomponenten und kritischen Metallkomponenten.