Marktanalyse

Protolabs-Chef analysiert die Zukunft des Kunststoff-3D-Drucks

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Protolabs registriert reichen Zuwachs Kunststoffinnovationen

So wurde etwa allein bei Protolabs in den vergangenen zwölf Monaten eine so hohe Schlagzahl bei den Neueinführungen hinsichtlich Technologien oder neuen Kunststoffmaterialien erreicht, wie praktisch nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens. Ganz gleich ob durch PAx Smooth Natural, ein Polyamid, dass sich durch hohe Zähigkeit, Flexibilität und Haltbarkeit auszeichnet, sowie durch glatte, lichtdurchlässige Oberfläche besticht, die Spritzgussteilen ähnelt, oder durch die Vapour-Smoothing-Variante von PAx Smooth Natural, das zusätzlich transluzent ist und sich so exzellent für Flüssigkeits-, Text- und Bilddarstellungen eignet. Hinzu kommt PA 12 Glass Beads Smooth Grau – ebenfalls ein Polyamid – das durch hohe Hitzebeständigkeit und Formstabilität punktet, oder EPX 82 (by Carbon DLS), ein steifes Material mit hoher chemischer und thermischer Beständigkeit bis zu 130 °C. Neue Materialien prägten und prägen also die additive Fertigung mit Kunststoff. Zugleich führte man bei Protolabs mittels der Digital Light Synthesis by Carbon 3D auch noch eine vollkommen neuartige Drucktechnologie ein, mit der das Team von Protolabs in Putzbrunn es schaffte, Teile in einer Größe und Qualität zu produzieren, die selbst der Hersteller nicht für möglich gehalten hätte. Ein echter Beweis für Protolabs Kompetenz in der additiven Fertigung.

Die Zukunft des 3D-Drucks mit Kunststoffen wird spannend

Diese Entwicklung im Bereich der additiven Fertigung durch Kunststoffe macht gleichzeitig auch gespannt auf die Zukunft. Es tauchen Frage auf, wie, welche Materialien werden noch eingeführt? Welche Drucktechnologien folgen? Wie wird sich künstliche Intelligenz auf die Fertigung auswirken? Und welche Möglichkeiten ergeben sich für unterschiedliche Branchen und Industrien durch Neueinführungen an dieser Stelle? Klar ist schon jetzt, dass die Entwicklung ist an dieser Stelle noch lange nicht zu Ende ist und die additive Fertigung, Fertigungsdienstleister wie Protolabs und auch die gesamte Industrie noch lange begleiten wird. Sie wird so manche Innovation für die Zukunft bereithalten.

Andere additive Fertigungsverfahren werden nicht vernachlässigt

Für Fertigungsdienstleister wie Protolabs ergibt sich aus dieser Entwicklung nur ein logischer Schritt: Man muss sich dort so stark wie möglich positionieren, wo die Innovationskraft am höchsten ist und die Möglichkeiten, die Zukunft zu gestalten, am breitesten gefächert. Dabei geht es nicht darum, herkömmliche Fertigungsmethoden oder sogar DMLS – also den Druck von Metallen – zu vernachlässigen. Diese Schwerpunkte müssen jedoch ihre eigene Sphäre einnehmen und können in der Größenordnung hervorragend durch unsere 3DP Protolabs US-Facility in Raleigh in North Carolina oder durch das Protolabs Network und andere Standorte, zum Beispiel in Europa, abgedeckt werden.

Protolabs ist für Partner wie eine ausgelagerte R&D-Abteilung

Für Protolabs in Putzbrunn, dem europäischen Kompetenzzentrum für 3D-Druck, werden Polymere in der Zukunft der additiven Fertigung eine bedeutende Rolle spielen. Um branchenübergreifende Innovationen zu ermöglichen, ist man daher gut beraten, sich auf das zu konzentrieren, was viele Industrien, Branchen und Unternehmen in Zukunft weiterbringen wird. In Kombination mit den Mitarbeitenden von Protolabs und deren Expertise – was schon von vielen Kunden als externe R&D-Abteilung angesehen wird – ergibt sich dann schlussendlich eine wunderbare Synergie, die für die Kunden von Protolabs vor allem eines bedeutet: schier grenzenlose Möglichkeiten und Mehrwerte, die Konkurrenzfähigkeit und zukunftsgerichtet Innovationen bedeuten. Man darf also gespannt sein, auf die großen Innovationen im Bereich 3DP-Polymere und Produkte, die von Putzbrunn aus kommen werden.

(ID:50259581)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung