Quell der Verschlüsse

Netstal bringt mit einer neuen Elion Schwung in die Verschlussproduktion

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Smartes Spritzgießen mit wenig Energiebedarf

Diese neue Elion wurde auch in puncto Energieeffizienz weiter optimiert, so Netstal. Das elektrische Einspritzen und die hocheffizienten Servoantriebe reduzierten den Energiebedarf und damit die Energiekosten sowie die damit verbundenen CO₂-Emissionen. Die „intelligente“ Lastverteilung und ein optimiertes Einspeisungskonzept sorgten für weitere Energieeinsparungen – im Idealfall um fünf Prozent. Damit werde das Stromnetz entlastet und die Widerstandsfähigkeit bei kurzfristigen Stromausfällen und Netzschwankungen erhöht. Die Steuerung Axos 9 verbindet laut Netstal dabei hohe Flexibilität bei der Anwendungsentwicklung mit einer sicheren und intuitiven Bedienung im Produktionsalltag. Separate Touchscreens und haptische Bedienelemente unterstützten die Programmierung und Bedienung der Spritzgießmaschine. Die integrierte Funktion Smart Operation führe den Anwender durch vordefinierte Abläufe und reduziere dadurch das Risiko von Eingabefehlern. Standardisierte Schnittstellen auf Basis von OPC UA erlauben dann auch noch die effiziente Vernetzung mit übergeordneten Leitsystemen und Peripheriekomponenten. Mithilfe der HTML5-Integration lassen sich auch komplexe Systemkomponenten in die Maschinensteuerung einbinden.

Die Anwendung entscheidet über den Antrieb

Netstal stellt die Elion-Baureihe derzeit schrittweise auf die neue Plattform um, wie man erfährt. Seit 2025 sind Schließeinheiten mit 1.200 und 1.750 Kilonewton sowie die elektrischen Spritzaggregate 270 und 530 verfügbar. Nun folgen die Schließeinheiten mit 3.200 und 4.200 Kilonewton sowie eben das elektrische Spritzaggregat 2000. Für den Sommer 2027 planenen die Schweizer eine Schließeinheit mit 2.200 Kilonewton und das neue elektrische Spritzaggregat 940. Die bewährten hybriden Spritzaggregate von 450 bis 4200 blieben Teil des Portfolios. Bis zu einer Schließkraft von 4.200 Kilonewton könne die Elion hybrid oder vollelektrisch konfiguriert werden. Renzo Davatz, CEO bei Netstal, macht dabei klar:„Elektrische und hybride Antriebskonzepte sind für uns keine konkurrierenden, sondern komplementäre Antriebskonzepte. Entscheidend ist, welche davon die Anforderungen der jeweiligen Anwendung technisch und wirtschaftlich am besten erfüllt. Deshalb bieten wir auch künftig beides an!

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