Abschlussbericht Das war das Zerspanungs-Highlight AMB 2026 in Stuttgart

Quelle: Landesmesse Stuttgart 4 min Lesedauer

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Die auf die Metallbearbeitung fokussierte Messe AMB 2026 ist am 19. September zu Ende gegangen. Hier das Fazit der Messe Stuttgart ...

Das war es mal wieder, mit einer AMB in Stuttgart. Erst in rund zwei Jahren gibt es wieder geballte Metallbearbeitungs-Innovationen im „Ländle“ zu erleben. Hier ziehen der Veranstalter und einige Vertreter der Branche Bilanz ...(Bild:  Th. Wagner / Messe Stuttgart)
Das war es mal wieder, mit einer AMB in Stuttgart. Erst in rund zwei Jahren gibt es wieder geballte Metallbearbeitungs-Innovationen im „Ländle“ zu erleben. Hier ziehen der Veranstalter und einige Vertreter der Branche Bilanz ...
(Bild: Th. Wagner / Messe Stuttgart)

Rund 65.000 Besucher aus 76 Ländern sowie 1.195 Aussteller aus 34 Ländern nutzten die fünf AMB-Messetage für Fachgespräche und den Ausbau von Geschäftsbeziehungen, heißt es rückblickend. Die Qualität der Gäste und Gespräche sei gestiegen! Denn rund 68 Prozent der Besucher zählen zu den entscheidungsrelevanten Fachleuten, wie es dazu heißt. Für die Landesmesse Stuttgart ist der Erfolg ein positives Signal für Baden-Württemberg und die Metallbearbeitung an sich. Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, kommentiert nicht ohne Freude: „Die AMB hat auch in dieser Ausgabe eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig sie für die Branche ist. Bei erfreulichen Besucherzahlen, gestiegener Internationalität und einer noch höheren Entscheidungskompetenz der Besucher wird das besonders deutlich!“ Auf der AMB, so Bleinroth weiter, wird eben nicht nur diskutiert, dort wird investiert und vor allem auch entschieden! Die Stimmung in den Hallen war spürbar von Aufbruch geprägt, wie man erfahren darf. Und das war auch schon am ersten Messetag zu spüren. Mit zahlreichen Programmformaten, vielfältigen Networking-Möglichkeiten und der AMB-Stage bot das Metallbearbeitungs-Event aber auch außerhalb der Hallen ein umfangreiches und wohl abgerundetes Rahmenprogramm.

Hoher Auslandsanteil und zweites Mal AMB Awards

Wie schon erwähnt, zeigte sich besonders in Sachen Besucher die gestiegene Entscheidungskompetenz. Rund 14 Prozent kamen nämlich aus der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung (2024 waren es noch zehn Prozent aus diesen Bereichen). Und 35 Prozent arbeiten in der Fertigung, der Produktion oder in der Qualitätskontrolle. Mit der Gesamtnote von 1,7 bestätigen auch die Besucher die positiven Eindrücke und die Stellung der AMB als zentrale europäische Fachmesse. Auch international bleibt die AMB als Branchentreffpunkt gefragt. Denn der Auslandsanteil der Besucher kam auf rund 22 Prozent. Besonders stark vertreten waren Gäste aus der Schweiz, Österreich, Italien, der Türkei, den Niederlanden, Frankreich, Osteuropa und Skandinavien. Acht Unternehmen erhielten außerdem den AMB Award für ihre Innovationen. Bei der zweiten Auflage der Verleihung hatten rund 50 nominierte Unternehmen die Chance auf eine Auszeichnung. Am Dienstag und Mittwoch wurden auf der AMB Stage Auszeichnungen in sechs Kategorien sowie zwei Sonderpreise vergeben.

Über die acht AMB Awards 2026 freuten sich:

  • Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen: Die Index-Werke GmbH & Co. KG;
  • Präzisionswerkzeuge: Die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH;
  • Messtechnik und Qualitätssicherung: Die Renishaw GmbH;
  • Software und Digitalisierung: Die „AutonomIQ technologies“ GmbH;
  • Automatisierung und Handhabungstechnik: Die Zell-Gruppe;
  • Bauteile, Baugruppen und Betriebsstoffe: Die „3nine AB;
  • Sonderpreis 1: Aspekt Nachhaltigkeit: Die Citizen Machinery Europe GmbH;
  • Sonderpreis 2: Entschieden von der Jury: Die Paul Horn GmbH.

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