Lapp auf der SPS Connectivity wird durchgängig digital

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Lapp präsentiert auf der SPS 2026 neue Produkte für Kommunikation und Steckverbindung, digitale Zwillinge per Asset Administration Shell sowie kundenspezifische Verbindungslösungen.

Die neue IO-Link-Master-Serie Unitronic Access Basic IOL vereinfacht die Vernetzung von Sensoren und Aktoren in industriellen Automatisierungsumgebungen.(Bild:  Lapp)
Die neue IO-Link-Master-Serie Unitronic Access Basic IOL vereinfacht die Vernetzung von Sensoren und Aktoren in industriellen Automatisierungsumgebungen.
(Bild: Lapp)

Der Messeauftritt umfasst Themen wie digitale Durchgängigkeit, industrielle Kommunikation und kundenspezifische Verbindungstechnik. Mit Exponaten wie der Motion Cell sowie den Bereichen Harnessing Solutions und Special Cable Solutions macht das Unternehmen zentrale Anforderungen moderner Produktionsumgebungen praxisnah erlebbar.

EPräsentiert werden auch Produktinnovationen wie der IO-Link-Master Unitronic Access Basic IOL, die Signalleuchte Unitronic Sign und neue Steckverbinderlösungen aus der Epic Produktfamilie. Wie sich physische Verbindungstechnik und digitale Informationen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg miteinander verknüpfen lassen, demonstriert Lapp zudem anhand der Asset Administration Shell (AAS).

Lösungen für die industrielle Kommunikation

Mit Lösungen für die durchgängige Vernetzung von Sensoren, Aktoren und Maschinen unterstützt Lapp die digitale Transformation in der industriellen Automatisierung. Dazu erweitert das Unternehmen mit der neuen IO-Link-Master-Serie Unitronic Access Basic IOL sein Angebot für die industrielle Kommunikation. Die Lösung bindet Sensoren und Aktoren nahtlos über den etablierten IO-Link-Standard an und lässt sich flexibel in verschiedene Industrial-Ethernet-Netzwerke integrieren. Konfigurierbare IO-Link-Kanäle der Klasse A oder B decken unterschiedliche Anwendungsanforderungen ab, während die bidirektionale Kommunikation erweiterte Diagnose- und Wartungsfunktionen bis hin zur Fernwartung unterstützt.

Ergänzend dazu erweitert Lapp sein Portfolio erstmals um Signalleuchten. Mit Unitronic Sign lassen sich Maschinen- und Anlagenzustände direkt visualisieren. Dank der 360-Grad-Statusanzeige erfassen Anwender relevante Betriebszustände schnell und eindeutig aus unterschiedlichen Blickrichtungen. Damit schaffen die Signalleuchten mehr Transparenz in Produktions- und Automatisierungsprozessen. Passendes Zubehör wie Montagesockel und Verlängerungsrohre erleichtert zudem die Integration in unterschiedliche Anlagenkonzepte. In Kombination mit den IO-Link-Mastern und IO-Link-fähigen Signalleuchten bietet Lapp ein durchgängiges System aus einer Hand, das die digitale Vernetzung und die Visualisierung von Maschinenzuständen vereinfacht.

Auch im Bereich industrieller Steckverbinder stellt Lapp neue Produkte vor. Die neuen Epic M23S Quickflex Varianten vereinfachen die Installation durch einen flexibel einstellbaren Kabelabgang und ein Schnellverriegelungssystem. Mit dem Epic MH RJ45 erweitert Lapp zudem sein Angebot um eine modulare Lösung für die kombinierte Übertragung unterschiedlicher Medien innerhalb eines Steckverbindersystems. Das Portfolio komplettiert das Epic H-B 10 AG EMC-Anbaugehäuse, das einen zuverlässigen Schutz vor elektromagnetischen Störungen bietet und für anspruchsvolle Industrieumgebungen ausgelegt ist.

Digitale Durchgängigkeit mit der Asset Administration Shell

Neben zahlreichen Neuprodukten zeigt Lapp auf der SPS, wie sich digitale Produktinformationen über Engineering, Betrieb und Service hinweg bereitstellen und nutzen lassen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Asset Administration Shell (AAS) sowie der Einsatz digitaler Zwillinge im Engineering.

Die Asset Administration Shell schafft eine standardisierte Schnittstelle für den Austausch von Produkt- und Prozessdaten zwischen unterschiedlichen IT- und OT-Systemen. Dadurch liegen Informationen aus verschiedenen Quellen vor und können automatisiert in Schaltpläne sowie weitere Engineering-Anwendungen integriert werden. Das reduziert den manuellen Aufwand, verbessert die Datenqualität und schafft die Grundlage für digitale Services, Lifecycle-Management und zukünftige Anforderungen wie den Digital Product Passport.

Ein besonderer Vorteil der AAS liegt in ihrer modularen Struktur. Über Datenbausteine stellt sie beispielsweise technische Produktinformationen, Dokumentationen, 3D-CAD-Daten, digitale Typenschilder sowie Informationen zu Produktänderungen bereit. Damit stehen relevante Informationen maschinenlesbar zur Verfügung.

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Mit der Weiterentwicklung digitaler Zwillinge verfolgt Lapp das Ziel, hochwertige Produktdaten frühzeitig in Engineering-Ökosysteme zu integrieren. Prozesse können so effizienter gestaltet, Medienbrüche vermieden und neue digitale Anwendungsfälle realisiert werden.

Von der Steuerungstechnik bis zur kundenspezifischen Verbindungstechnik

Die Motion Cell zeigt, wie Energie, Daten, Signale und Bewegung entlang eines automatisierten Prozesses zusammenwirken. Darüber hinaus veranschaulicht sie die Bedeutung standardisierter Daten, der Asset Administration Shell (AAS) und integrierter Engineering-Daten für eine durchgängige Digitalisierung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.

Mit den Harnessing Solutions unterstützt das Unternehmen Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von vorkonfektionierten Leitungen über komplexe Kabelsätze bis hin zu komplett montierten Systemlösungen. Das Angebot reicht von Standard Harnessings und Cable Harnessings über Wire Harness Systems bis zu Box Build Solutions und ermöglicht passgenaue Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen.

Im Bereich Special Cable Solutions präsentiert Lapp maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen und verdeutlicht, wie sich umfassendes Know-how in der Kabel- und Verbindungstechnologie in kundenindividuelle Konzepte übersetzen lässt. Dabei stellt auch Unika, der Spezialist für kundenspezifische Sonderleitungen innerhalb der Lapp Gruppe, sein Leistungsspektrum vor und bringt seine Expertise für individuelle Kabellösungen in anspruchsvollen Automatisierungsanwendungen auf den Messestand.

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