Auf Europatournee Igus-Fahrrad aus Recycling-Kunststoff besuchte Österreich

Quelle: Pressemitteilung Igus 2 min Lesedauer

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Spanien, Frankreich, Italien und die Schweiz wurden bereits besucht, nun folgt die nächste Etappe der „Igus:bike“-Tournee: Im Juli war das weltweit erste serienreife Fahrrad aus recyceltem Kunststoff durch Österreich gefahren. Die Mission: Darüber informieren, wie der Einsatz von schmierfreien Hochleistungskunststoffen einen Beitrag leisten kann die Industrie produktiver und gleichzeitig umweltschonender zu gestalten.

Ab dem 8. Juli tourt das „Igus:bike“ im Rahmen des 60. Firmenjubiläums durch Österreich und besucht Sehenswürdigkeiten und Industriekunden.(Bild:  Igus)
Ab dem 8. Juli tourt das „Igus:bike“ im Rahmen des 60. Firmenjubiläums durch Österreich und besucht Sehenswürdigkeiten und Industriekunden.
(Bild: Igus)

Damit Industriebetriebe produktiver und nachhaltiger werden können, müssen tausende Puzzleteile ineinandergreifen. Dazu zählen nicht nur große wie Photovoltaikanlagen, sondern auch kleine Dinge wie Hochleistungskunststoffe, die unter anderem in Gleitlagern, Energieketten und Lineartechnik zum Einsatz kommen. Dass diese Polymere das Potenzial haben, Kosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen, zeigt Igus im Rahmen seiner „Igus:bike“-Welttournee. Sie führt den Kunststoffspezialisten aus Köln zu Industriekunden auf der ganzen Welt, die davon berichten, wie schmierfreie Hochleistungskunststoffe ihren Wartungsaufwand senken, den ökologischen Fußabdruck verbessern, Anwendungen aufgrund des geringen Gewichts effizienter machen und gleichzeitig durch Korrosionsbeständigkeit die Ausfallsicherheit erhöhen. Ihre Geschichten sollen zur Inspirationsquelle für andere Unternehmen werden und einen Multiplikatoreneffekt erzeugen.

Symbol für verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffen

Um für die nötige Aufmerksamkeit zu sorgen, hat sich Igus auf der Welttournee für ein ungewöhnliches Fortbewegungsmittel entschieden: das „Igus:bike“ ist das erste serienreife Fahrrad der Welt, welches zu 50 Prozent aus recyceltem Kunststoff hergestellt ist und komplett auf Schmiermittel verzichtet. „Als Unternehmen, das seit nunmehr 60 Jahren Industriebauteile aus Kunststoff fertigt, sehen wir uns verpflichtet, die Transformation zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen voranzutreiben. „Das Fahrrad ist ein echter Meilenstein in Richtung nachhaltiger Mobilität“, sagt Dieter Bencer, Geschäftsführer von Igus Österreich. „Gerade in einem Land wie Österreich, das für seine Naturverbundenheit und sein starkes Umweltbewusstsein bekannt ist, sehen wir enormes Potenzial. Wir möchten auf der Welttournee sowohl Unternehmen als auch Endverbraucher inspirieren, neue, nachhaltige Wege im Umgang mit Kunststoffen zu gehen.“

Am 8. Juli 2025 startete die österreichische Etappe der internationalen „Igus:bike“-Welttour direkt am Attersee. Von dort war das Team 110 Kilometer mit dem wartungsfreien Fahrrad aus recyceltem Kunststoff bis nach Wien unterwegs: Stationen waren bei Alpine Metal Tech, Wintersteiger, Anylift sowie Motic Logistic Solutions. Die österreichische Tour ist Teil der globalen „Igus:bike“ World Tour, die seit Oktober 2024 durch zahlreiche Länder führt.

Als „RCYL“ bereits in Serie gegangen

Das „Igus:bike“ präsentiert sich auf der Welttournee zudem als Alternative zum Auto. Attraktiv ist das Gefährt deshalb, weil es besonders pflegeleicht und dadurch im stressigen Alltag allzeit einsatzbereit ist. Der Grund: Anders als Metall ist Kunststoff korrosionsfrei. Besitzer können das Fahrrad jahrelang über Nacht im Regen stehen lassen, ohne dass es rostet (oder mit ihm im Mondsee baden). Ein weiterer Vorteil ist, dass kein Schmierfett erforderlich ist – weder an der Kunststoffkette noch im Getriebe oder in den Radlagern. Alle Bauteile funktionieren im Trockenlauf mit Hilfe mikroskopisch kleiner Festschmierstoffe, die sich sukzessive freisetzen. Unter dem Namen RCYL ist das Fahrrad bereits in die Serienfertigung gegangen und für rund 1.200 Euro erhältlich.

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