Die Hölle im Griff Heitronics-Temperaturmesssysteme machen Verbrennungsprozesse sicherer

Quelle: Heitronics 3 min Lesedauer

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Sowohl bei der Müllverbrennung, in Biomassenkraftwerken als auch bei industriellen Hochtemperaturprozessen braucht es präzise Temperaturmesssysteme. Heitronics Infrarot Messtechnik hat so etwas ...

Auch wenn es im Kessel von Hochöfen (im Bild), Biomasse-Kraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen heiß hergeht – man muss wissen, wie es um die Temperaturen steht! Der Infrarot-Messtechnik-Spezialist Heitronics kann dabei sicher helfen ...(Bild:  Envato Elements)
Auch wenn es im Kessel von Hochöfen (im Bild), Biomasse-Kraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen heiß hergeht – man muss wissen, wie es um die Temperaturen steht! Der Infrarot-Messtechnik-Spezialist Heitronics kann dabei sicher helfen ...
(Bild: Envato Elements)

Bei der Optimierung von Verbrennungsprozessen kommt es auf die exakte Kenntnis der Temperaturverteilung im Verbrennungssystem an. Heitronics bietet deshalb mit den Strahlungsthermometern der Modellreihen KT19.69 II und KT19.67 II leistungsfähige Messsysteme, die speziell für den Einsatz in thermisch hochbelasteten Umgebungen entwickelt wurden, wie es heißt. Durch die präzise Auswahl des Messspektrums – typischerweise über die CO₂-Absorptionsbande – kann die Temperatur des heißen Rauchgaskerns zuverlässig und reproduzierbar bestimmt werden. Das Modell KT19.69 II wird etwa in Anlagen mit großen Sichtweiten (über vier Meter) eingesetzt. Das KT19.67 II könne eher bei kompakteren Kesseldimensionen seine Stärken ausspielen. In beiden Fällen erlaubt aber die berührungslose Temperaturmessung eine kontinuierliche, wartungsarme und exakte Überwachung der Verbrennungsvorgänge – ein klarer Vorteil im Vergleich zu invasiven Messverfahren, wie Heitronics anmerkt.

Zertifizierungen sichern die Rechtslage ab

Die Heitronics-Systeme KT19.69 II haben dazu eine offizielle Zulassung gemäß 17. BImSchV, die für viele Betreiber Voraussetzung für den rechtskonformen Betrieb von Abfallverbrennungsanlagen ist, wie man erfahren darf. Diese schreibt vor, dass nach der letzten Sekundärluftzufuhr eine Mindesttemperatur von 850 °C für mindestens zwei Sekunden eingehalten werden muss. Das ist eine kritische Zone, um Dioxine und andere Schadstoffe zerstört werden. Darüber hinaus erhielten die beiden Heitronics-Temperaturmesssysteme im letzten Jahr die QAL1-Zertifizierung zur Überwachung der Mindesttemperatur in Feuerungsanlagen. Und seit Juli 2025 sind auch die Strahlungsthermometer des Typs KT15.67 IIP und KT19.67 II dahingehend zertifiziert, wie die Experten aus Wiesbaden anmerken. Anwender profitierten so von maximaler Rechtssicherheit und der Zukunftsfähigkeit ihrer Messtechnik.

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So gelingt die Stickstoffminderung sicher

Ein weiteres zentrales Einsatzfeld ist die Stickoxidverringerung nach dem SNCR-Verfahren (Selective Non-Catalytic Reduction). Dabei wird Ammoniak oder Harnstoff bei Temperaturen zwischen 900 und 1.000 °C in den Kessel injiziert. Außerhalb dieses Temperaturfensters funktioniert die Reaktion nämlich nicht optimal – entweder wird der Reduktionswirkstoff ungenutzt ausgestoßen oder es entsteht sogar zusätzliches Stickoxid (NOx). Heitronics-Thermometer ermöglichen aber eine punktgenaue Überwachung dieses schmalen und sensiblen Temperaturfensters, wie betont wird. Denn durch die Installation mehrerer Thermometer über den Kesselquerschnitt könne ein detailliertes Temperaturprofil erstellt werden. Dieses diene nicht nur zur Regelung der Einspritzmengen, sondern könne auch über Softwaresysteme als Falschfarbenbild dargestellt werden – alles in allem ein leistungsfähiges Werkzeug für das Leitsystem und den Anlagenbetreiber.

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