Leichtbau on Air Dieffenbacher-Maschinen optimieren Luft- und Raumfahrt-Komponenten

Quelle: Dieffenbacher 4 min Lesedauer

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Mit den smarten Produktionssystemen der nächsten Generation will Dieffenbacher den Luft- und Raumfahrtsektor beglücken und dabei für ressourcenschonende Fertigungsmöglichkeiten sorgen ...

Dieffenbacher will der Luft- und Raumfahrtbranche in Sachen Composite-Leichtbau unter die Flügel greifen! Hier sieht man zum Beispiel ein vollautomatisches „Cutting & Stacking“-Center eines jüngs übernommenen Unternehmens. Lesen Sie hier mehr darüber und auch zu anderem ...(Bild:  Dieffenbacher)
Dieffenbacher will der Luft- und Raumfahrtbranche in Sachen Composite-Leichtbau unter die Flügel greifen! Hier sieht man zum Beispiel ein vollautomatisches „Cutting & Stacking“-Center eines jüngs übernommenen Unternehmens. Lesen Sie hier mehr darüber und auch zu anderem ...
(Bild: Dieffenbacher)

Die Luft- und Raumfahrtindustrie steht bekanntlich vor der Herausforderung, Bauteile immer leichter und sicherer und auch noch stets wirtschaftlicher herzustellen, wie Dieffenbacher registriert. Gleichzeitig sollen dabei natürlich höchste Qualitätsstandards eingehalten werden. Und ein geringeres Bauteilgewicht heißt weniger Treibstoffverbrauch oder mehr Nutzlast an Bord. Zugleich treiben steigende Produktionszahlen und der Bedarf an größerer Prozesstransparenz die Nachfrage nach hochautomatisierten Fertigungskonzepten voran. Mit der Übernahme von Schmidt & Heinzmann verfügt Dieffenbacher nun über ein umfassendes Portfolio in puncto Herstellung thermoplastischer und duromerer Verbundkunststoff-Bauteile (Composites) für die Luft- und Raumfahrt wie für Konsolen und Halterungen (Brackets), Spoiler, Fensterrahmen und Sitzstrukturen, wie es weiter heißt – und das im produktiven Serienmaßstab. Dieffenbacher arbeitet dabei übrigens auch eng mit Forschungsinstituten zusammen, um solche Systeme aus der Taufe heben zu können.

Der ersten Prozessschritt entscheidet den Erfolg

Ein entscheidender Faktor für die effiziente Herstellung von Composite-Bauteilen ist laut Dieffenbacher aber die optimale Ausführung des ersten Prozessschritts. Die automatisierten „Cutting & Stacking“-Center des Unternehmens ermöglichen dafür die reproduzierbare Verarbeitung von trockenen Textilfaser-Halbzeugen, Prepregs und Sheet Molding Compound (SMC). Durch die Automatisierung von Fertigungsschritten und deren Kombination mit smarter Nesting-Software profitierten Anwender von einem geringeren manuellen Aufwand, einer optimierten Materialausnutzung und eben einer konstant hohen Bauteilqualität. Die Center werden etwa eingesetzt, um Schneid- und Stapelprozesse für trockene Textilfaser-Halbzeuge, Prepregs und SMC-Materialien zu automatisieren. Die Anlagen könnten dazu sämtliche Prozessschritte automatisieren – vom Zuschneiden und Stapeln einzelner Lagen über deren optionales Fixieren – nebst Qualitätskontrolle – bis hin zur Übergabe der Stapel an die nachgelagerten Fertigungsprozesse. In Kombination mit den Produktionszellen für das Preforming, SMC-, Prepreg- und Nasspressverfahren ermöglichen die Dieffenbacher-Systeme eine vollautomatische Bauteilfertigung, wie man betont.

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Automatisch per RTM zum hochwertigen CFK-Bauteil

Für die Herstellung leichter Struktur- und Außenhautbauteile aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) bietet Dieffenbacher vollautomatische HP-RTM-Produktionssysteme an. Diese Anlagen sind für die wirtschaftliche Fertigung von Struktur- und Außenhautkomponenten in der Luft- und Raumfahrt ausgelegt, sagen die Maschinenbauer aus Eppingen. Diese garantierten gleichzeitig auch wieder eine sehr hohe Oberflächenqualität. Ein weiteres technisches Highlight ist die Ultra-RTM-Technologie. Bei ihr handelt es sich um ein weiterentwickeltes, druckgeregeltes RTM-Pressverfahren. Das Besondere: Im Gegensatz zu konventionellen RTM-Prozessen, die mit fest eingestellten Presskurven arbeiten, überwacht Ultra-RTM mithilfe von im Werkzeug integrierten Sensoren kontinuierlich die Punkte Forminnendruck, Temperatur und Position, wie Dieffenbacher erklärt. Ultra-RTM ermöglich so eine hochpräzise, druckgeregelte Harzinjektion und Verpressung in Echtzeit. Dadurch können Hersteller Qualitätsmängel infolge von Faserondulationen oder -verschiebungen vermeiden und gleichzeitig ihre Werkzeuge schonen. Alles in allem führt das zu einer höheren Prozessstabilität und gleichbleibend hoher Bauteilqualität.

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