Quälendes Quartal

Deutscher Maschinenexport schwächelte im vierten Quartal 2023

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Das Geschäft mit China verlief eher mau

Enttäuschend verlief für die Maschinenexporteure dagegen das China-Geschäft. Im Schlussquartal fiel das Minus mit nominal 7 Prozent recht deutlich aus. Im gesamten vergangenen Jahr lagen die Maschinenexporte nach China mit 18,6 Milliarden Euro nominal um 1,8 Prozent unter dem Jahresergebnis von 2022. Der Anteil Chinas an den gesamten deutschen Maschinenexporten sank damit von 9,7 Prozent im Jahr 2022 auf 9 Prozent im Jahr 2023. Wiechers dazu: „Die hohen Erwartungen nach dem Auslaufen der Corona-Maßnahmen in China haben sich nicht erfüllt.“ Vielmehr bestehe nach wie vor eine Nachfrageschwäche, die sich unter anderem in einer Deflation, also einem Preisrückgang in der chinesischen Industrie, äußere. „Es überrascht daher nicht, dass die Umsätze im chinesischen Maschinenbau nach offiziellen Angaben seit 2021 nahezu stagnieren“, so Wiechers Analyse.

EU-Markt bleibt wichtigster Umsatzbringer

Die Maschinenausfuhren aus Deutschland in die Partnerländer der Europäischen Union sanken im vierten Quartal ebenfalls – und zwar um nominal 9,1 Prozent. Unter dem Strich konnten die Maschinenexporte in die EU-Partnerländer im vergangenen Jahr dennoch – wenngleich unterdurchschnittlich – um nominal 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Mit einem Exportwert von über 91 Milliarden Euro und einem Anteil von 44 Prozent an den gesamten Maschinenexporten aus Deutschland ist der EU-Binnenmarkt dennoch der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt für die hiesigen Unternehmen. „Der hohe Beitrag der EU-Partner am Exporterfolg unserer Maschinenbauer, aber auch als Lieferländer unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit des gemeinsamen Marktes“, so Wiechers. Auch deshalb brauche ein so exportstarkes Land wie Deutschland offene Märkte, eine Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte und eine feste Verankerung in Europa und der Eurozone. Die Maschinenexporte nach Frankreich stiegen im Vergleich zu 2022 nominal um 8,1 Prozent. Nach Italien hingegen konnten die Maschinenausfuhren im gleichen Zeitraum nominal nur um 3 Prozent zulegen. Die Maschinenausfuhren in die Niederlande übertrafen das Vorjahresergebnis nominal um 4,3 Prozent. Nach Polen wurden 11,5 Prozent mehr Maschinen aus Deutschland geliefert, während nach Österreich ein Rückgang von 4 Prozent zu verzeichnen war.

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