Große Sache! Antriebs- und Hydraulikspezialist Herbert Hänchen ist 100

Quelle: Herbert Hänchen 3 min Lesedauer

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Herbert Hänchen blickt hier auf 100 Jahre Innovationskraft in Sachen Antriebstechnik und Hydrauliksysteme zurück ...

Der Antriebs- und Hydraulikspezialst Herbert Hänchen – hier der Stammsitz – feiert 100 Jahre Bestehen. Lesen Sie hier, was sich die Experten seitdem für die Industrie haben einfallen lassen und was auch jetzt noch ausgetüftelt wird ...(Bild:  Herberst Hänchen)
Der Antriebs- und Hydraulikspezialst Herbert Hänchen – hier der Stammsitz – feiert 100 Jahre Bestehen. Lesen Sie hier, was sich die Experten seitdem für die Industrie haben einfallen lassen und was auch jetzt noch ausgetüftelt wird ...
(Bild: Herberst Hänchen)

Gegründet im Juli 1925 von Herbert Hänchen in Penzig (Schlesien), begann das Unternehmen als Fahrzeugreparatur- und Vertragswerkstatt, sowie als Vertretung für Autounion und Magirus. Bereits damals war die Feinstbearbeitung von Metalloberflächen – insbesondere das Honen (ein Kreuzschleifverfahren), das bis heute ein Markenzeichen des Unternehmens geblieben ist – ein entscheidender Bestandteil der Expertise. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs beschäftigte das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter, die sich vor allem mit der Bearbeitung von Fahrzeugmotoren befassten. Aber dann kam das bittere Ende durch die Kriegswirren.

Neuanfang mit scharfem Blick für gute Chancen

Nach den verlorenen Krieg und der Besetzung Schlesiens musste das Unternehmen 1945 nach Naumburg an der Saale umsiedeln. Man zog 1950 schließlich nach Ruit bei Stuttgart – heute Ostfildern. Dort begann Herbert Hänchen – wie so viele bei diesem zwangsweisen Neustart – in einer Scheune mit der Instandsetzungsarbeiten n Motorzylindern und Kurbelwellen. Unterstützt wurde er dabei zunehmend von seinen Kindern, die sich im Maschinenbau ausbildeten und dann auch aktiv im Unternehmen mitarbeiteten. Mit dem sogenannten Wirtschaftswunder erkannte der Gründer dann das enorme Potenzial der expandierenden Hydraulikbranche. Die wegweisende Entscheidung, sich ab 1952 auf den Bau von Hydraulikzylindern zu spezialisieren, legte dabei den Grundstein für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens. Schon damals zeichneten sich Hänchen-Hydraulikzylinder durch ihren hohen Qualitätsstandard aus. In den folgenden Jahrzehnten expandierte man auch stetig. Ab 1953 wurden am heutigen Standort in Ostfildern erste Gebäude und Fabrikhallen errichtet. Mit dem Erfolg kamen weitere Bauabschnitte, sowie 1972 die Errichtung eines neuen Werks im bayerischen Oettingen. Diese Entwicklungen machten Hänchen schließlich zu einem innovativen mittelständischen Unternehmen.

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Der Hydraulikzylinderbau regt zu Innovationen an

Es kristallisierte sich im Lauf der Zeit heraus, dass der Zylinderbau die Domäne des Unternehmens ist. So führte Hänchen 1964 das Beschichten von Laufflächen mit Kunststoff ein, was 1965 zur Entwicklung des Servocop-Zylinders mit speziellen Dichtungssystemen auf Teflonbasis (PTFE) führte. In den folgenden Jahrzehnten brachte Hänchen viele weitere Innovationen hervor. Darunter finden sich die Ringspaltdichtung Servofloat (1972), der Servobear-Zylinder mit hydrostatischem Lager (1991) und der Servoseal, der Antriebe energieeffizienter macht (2017). Diese Entwicklungen unterstreichen den Anspruch des Unternehmens, stets den perfekten Zylinder für jede Anwendung zu schaffen.

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