Keine Fachkräfte?

Yaskawa-Cobot bringt das Erodieren in die digitale Welt!

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Details zum Gesamtsystem mit Cobot als Zentrum

Das Herzstück der Zelle für Nordspan ist aber ganz klar der Cobot von Yaskawa, wobei das Kürzel HC für Human Collaborative steht. Das Besondere ist, dass er, obwohl es sich im Prinzip um einen Industrieroboter handelt, auch mit geringerer Geschwindigkeit agieren kann, wie Yaskawa anmerkt. Bei eventuellen – auf jeden Fall ungefährlichen Kollisionen – hält der Manipulator sofort an, sodass sich Personen unmittelbar in seinem Arbeitsraum befinden dürfen. Bei Nordspan ist der Roboter zusätzlich durch einen Flächensicherheitsscanner abgesichert. Das ausgewählte Cobot-Modell ist für eine maximale Traglast von 10 Kilogramm ausgelegt. In Verbindung mit einer effektiven Reichweite von 1.200 Millimetern überzeugt er laut Hersteller auch durch seine Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Wasser (IP76-Schutzklasse). Der Greifer von Zimmer sei ideal auf den Manipulator abgestimmt. Konkret handelt es sich um einen eigens für die Anwendung konfigurierten Parallelgreifer mit Federrückstellung. Letztere verhindert, dass das Bauteil auch bei Druckverlust nicht aus dem Greifer fällt. Wie alle Modelle der Motoman HC-Serie, zeichne sich auch der HC10DTP durch eine besonders nutzerfreundliche Bedienung aus. Denn außer per übersichtlichem Handbediengerät ist es auch möglich, den Roboterarm direkt mit der Hand zu führen, um das System zu programmieren (Direct Teach = DT). Das spare bei der Roboterprogrammierung wertvolle Zeit.

Drahterodieren mit Cobot amortisiert sich rasch

In Summe hat der komplette Aufbau, die Montage und Integration des Roboters inklusive der Peripherie mit Mechanik, Elektrik und Software weniger als fünf Arbeitstage gedauert, wie man betont. Und die Anlage habe sich seitdem gut bewährt. Denn der Roboter ist wirklich sehr einfach zu bedienen und nimmt mir die monotone Arbeit an der Erodiermaschine ab, wie der Anwender bestätigt. Jetzt kann man sich bei Nordspan endlich um wichtigere Dinge kümmern, denn der Yaskawa-Cobot produziert rund um die Uhr selbstständig – Fall gelöst! Durch diese Art der Automatisierung kann die Drahterodiermaschine jetzt auch in Geisterschichten autonom betrieben werden. Sie erreicht so eine vollständig mannlose Autonomiezeit von fast 24 Stunden. Sollte doch einmal eine Störung auftreten, ist das für die Mitarbeiter mittels intuitiver Benutzeroberfläche jederzeit ersichtlich, um gegensteuern zu können, damit keine kostbare Maschinenlaufzeit verschwendet wird. Die Roboterzelle wird sich außerdem in weniger als einem Jahr amortisiert haben. Die Maschinenauslastung habe sich jetzt bereits mehr als verdoppelt.

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