Keine Fachkräfte? Yaskawa-Cobot bringt das Erodieren in die digitale Welt!

Quelle: Yaskawa 4 min Lesedauer

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Lohnfertiger gelten als Spezialisten, was sie aber auch vor Herausforderungen stellt. Dazu gehört auch die Nordspan GmbH. Um zukunftsfähig zu bleiben, hat man in die Digitalisierung per Cobot investiert.

Wenn ein Lohnfertiger unter Fachkräftemangel leidet, dann bleibt eigentlich nur die Automatisierung als Ausweg. So geschehen bei Nordspan, wo man mithilfe eines Yaskawa-Cobots des Typs HC10DTP eine Drahterodiermaschine digitalisiert hat.(Bild:  Yaskawa)
Wenn ein Lohnfertiger unter Fachkräftemangel leidet, dann bleibt eigentlich nur die Automatisierung als Ausweg. So geschehen bei Nordspan, wo man mithilfe eines Yaskawa-Cobots des Typs HC10DTP eine Drahterodiermaschine digitalisiert hat.
(Bild: Yaskawa)

Mindestens zwei Gründe machen den Einstieg in die Automatisierung inzwischen auch für kleinere Produktionsunternehmen sehr attraktiv, wie Yaskawa sagt. Zum einen sind qualifizierte Fachkräfte heute viel zu wertvoll, um sie für monotone oder körperlich anstrengende Tätigkeiten einzusetzen. Zum anderen sind Roboter mit dem Siegeszug von Cobots (Systeme für die Mensch-Roboter-Kollaboration) einfacher und komfortabler zu bedienen als jemals zuvor. Vor diesem Hintergrund suchten auch die Verantwortlichen bei der Nordspan GmbH in Schwentinental bei Kiel nach Neuem. Das erst 2019 gegründete Unternehmen mit rund 30 Mitarbeitern ist als Lohnfertiger für die Muttergesellschaft JBS Systems (ein führender Hersteller von flexiblen Führungsbuchsen und Spannzangen für Langdrehautomaten) tätig. Leider findet auch Nordspan kaum noch qualifizierte Mitarbeiter, weshalb die Automatisierung der einzige Weg aus der Misere ist, wie es weiter heißt. Premiere in puncto Automatisierung feierte ein Projekt, bei dem es um das Drahterodieren ging.

Die Anforderungen hatten es durchaus in sich ...

Durch das Drahterodieren werden etwa Spannzangen präzise geschlitzt, was pro Arbeitsgang bis zu einer Stunde dauert. Dementsprechend komplex ist die Automatisierung des Prozesses. Die Spannzangen werden dabei unter Wasser bearbeitet, was eine Spannvorrichtung nötig macht, die auch mit den prozessbedingt starken Verschmutzungen im Wasser keine Schwierigkeiten hat. Darüber hinaus müssen die fertig geschlitzten Zangen unmittelbar nach der Entnahme aus dem Maschinenbett gründlich gereinigt und getrocknet werden, um ein Anlaufen der Oberflächen zu verhindern. Außerdem sollte die Anlage einfach zu bedienen sein, flexibel und sich in die beengte Arbeitsumgebung einfügen können. Auf der Suche nach dem optimalen Konzept für diese anspruchsvollen Anforderungen wurde Nordspan durch die Empfehlung von Yaskawa beim Systemintegrator B-Automated und seinem Inhaber Luciano Baumgart fündig.

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Das Gesamtsystem kombiniert einen Zerocob-Baukasten und Spannmittel von Zeroclamp mit einem Yaskawa-Cobot des Typs HC10DTP sowie einem Greifer der Zimmer Group. Die Schnittstelle zwischen Robotersteuerung und Erodiermaschine wird über eine Fabriksoftware des deutschen Anbieters Software4production GmbH (abgekürzt S4P) realisiert. Gleichzeitig sei damit der Grundstein für eine weitergehende Digitalisierung und Automatisierung in Richtung einer autonomen Fertigung gelegt. Mithilfe einer webbasierten Anwendung kann der Anlagenverbund nun auch remote überwacht werden, um weitere Optimierungen zu ermöglichen und die Anlagenverfügbarkeit im 24/7-Betrieb zu gewährleisten.

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