Embedded World 2026
Was die Branche in Nürnberg erwartet

Von Benedikt Hofmann, Chefredakteur MaschinenMarkt Österreich 4 min Lesedauer

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Vom 10. bis 12. März 2026 trifft sich die internationale Embedded-Community zur embedded world Exhibition & Conference auf dem Gelände der Nürnberg Messe.

2025 kamen rund 32.000 Besucher aus mehr als 80 Ländern zur Embedded World nach Nürnberg.(Bild:  NürnbergMesse / Thomas Geiger)
2025 kamen rund 32.000 Besucher aus mehr als 80 Ländern zur Embedded World nach Nürnberg.
(Bild: NürnbergMesse / Thomas Geiger)

In fünf Messehallen präsentieren mehr als 1.100 Aussteller aus über 50 Ländern Neuheiten und Lösungen entlang der gesamten Embedded-Wertschöpfungskette – von Hardware-Bauelementen über Module und Systeme bis hin zu Software, Tools und Services. Begleitet wird die Messe von der embedded world Conference sowie der electronic displays Conference und damit von einem dichten Wissensprogramm, das Trends ebenso beleuchtet wie konkrete Best Practices. Erwartet werden zehntausende Fachbesucherinnen und -besucher sowie mehrere tausend Teilnehmende an den begleitenden Konferenzen – ein deutliches Signal für die anhaltend hohe Dynamik des Embedded-Ökosystems.

Weiter thematischer Bogen

Technologisch spannt die embedded world den Bogen über alle Schichten moderner eingebetteter Systeme. Ein Schwerpunkt liegt auf Embedded KI und Edge Intelligence: Hier zeigen Anbieter, wie sich inference-nahe Workloads effizient am Rand der Netze ausführen lassen, wie Sensorfusion gelingt und welche Beschleuniger, Software-Stacks und Toolchains sich in der Praxis bewähren. Ebenso präsent sind Themen rund um Safety und Security – von der Absicherung sicherheitskritischer Funktionen bis hin zu Cybersecurity-by-Design für vernetzte Produkte. Im Bereich Connectivity stehen M2M- und Kommunikationsmodule im Mittelpunkt, ergänzt um Lokalisierungslösungen und robuste Funktechnologien für industrielle Umgebungen. Große Aufmerksamkeit gilt auch Sensorik und Embedded Vision. Gezeigt werden optoelektronische Komponenten, Radar- und Bildverarbeitungslösungen, die hohe Datenraten beherrschen und in der Qualitätskontrolle, in der autonomen Mobilität oder im smarten industriellen Umfeld eingesetzt werden. Hinzu kommen Entwicklungen rund um Energieversorgung und Effizienz – von Power-Modulen über Batteriemanagement bis hin zu stromsparenden Architekturen – sowie elektronische Displays für anspruchsvolle HMI, Touch und die zuverlässige Systemintegration unter rauen Betriebsbedingungen. Abgerundet wird das Spektrum durch Systeme, Tools und Software, darunter RTOS, Middleware, Entwicklungs- und Testwerkzeuge, sowie durch IC- und IP-Design-Kompetenzen mit Fokus auf FPGA-, SoC- und IP-Core-Design.