Konjunktur Talfahrt der österreichischen Industrie

Quelle: Agenda Austria 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Seit zwei Jahren geht es stetig bergab mit Österreichs Industrie, wie Agenda Austria zeigt. Die neue Bundesregierung habe dem wenig entgegenzusetzen.

Die Entwicklung der realen Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe/der Herstellung von Waren (Index, Q4/2022 = 100).(Bild:  Agenda Austria, Eurostat)
Die Entwicklung der realen Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe/der Herstellung von Waren (Index, Q4/2022 = 100).
(Bild: Agenda Austria, Eurostat)

Der Thinktank Agenda Austria hat die Zahlen bis Ende 2024 ausgewertet: Seit zwei Jahren läuft jedes Quartal schlechter als das vorangegangene. In Summe ist der inflationsbereinigte Wert aller produzierten Waren (abzüglich der Kosten für eingekaufte Materialien und Dienstleistungen) im verarbeitenden Gewerbe seit Ende 2022 um fast zwölf Prozent gesunken. Noch schlechtere Zahlen liefert die Statistik EU-weit nur für Irland.

„Vor 20 Jahren hätten viele Unternehmer noch die Steuerbelastung als größtes Problem genannt. In den letzten zehn Jahren wäre es der Fachkräftemangel gewesen. Heute sind es Energiekosten und Bürokratiebelastung“, fasst Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge die Misere zusammen. Die neue Bundesregierung hat dem wenig entgegenzusetzen. Ob der von ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer versprochene „Standortturbo“ den Weg aus dem Regierungsprogramm herausfindet, stehe noch in den Sternen.

(ID:50366714)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung