Österreichische KI-Strategie Mit der AI Factory Austria das nationale KI-Ökosystem stärken

Quelle: Pressemitteilung Universität Innsbruck; Industriellenvereinigung; Bundesministerium Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie 2 min Lesedauer

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Mit der neuen Initiative „AI Factory Austria“ (AI:AT) wird ein Leuchtturm in der österreichischen Landschaft der künstlichen Intelligenz etabliert. Sie erhält eine Förderung aus Europa, um einen Supercomputer für Unternehmensanwendungen aufzubauen.

Initiative AI Factory Austria: mit einem Supercomputer die Grundlagen für vertrauenswürdige KI-Anwendungen in Österreich schaffen.(Bild:  Pixabay / geralt)
Initiative AI Factory Austria: mit einem Supercomputer die Grundlagen für vertrauenswürdige KI-Anwendungen in Österreich schaffen.
(Bild: Pixabay / geralt)

Die AI Factory Austria wurde von einem Projektkonsortium, bestehend aus Advanced Computing Austria (ACA), dem AIT Austrian Institute of Technology und einem Netzwerk aus akademischen und industriellen Partnern, entwickelt. Durch die Bereitstellung modernster Recheninfrastruktur und zielgerichteten Unterstützungsangebote wird Österreichs internationale Position als Technologie- und Innovationsstandort weiter gefestigt.

Am 11. März 2025 gab das gemeinsame Unternehmen für europäische Hochleistungsrechner (European High Performance Computing, EuroHPC) offiziell die Förderung von sechs AI Factories bekannt – darunter die AI Factory Austria. Sie erhält 40 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union. Damit wird der wichtige Aufbau eines speziell für Unternehmensanwendungen ausgelegten hochmodernen Supercomputers sowie ein reichhaltiges Angebot an Unterstützungsdiensten für Anwender ermöglicht.

„Mit dem gemeinsamen Aufbau eines KI-optimierten Supercomputers und eines AI Factory Hubs schaffen wir die Grundlage für leistungsfähige, vertrauenswürdige KI-Anwendungen in ganz Österreich. Die AI Factory Austria wird als Netzwerkknoten sicherstellen, dass alle relevanten Akteure – von Forschung bis Wirtschaft – effizient zusammenarbeiten und so den Innovationsstandort Österreich nachhaltig stärken“, so AIT Scientific Director Andreas Kugi.

Sicherung der internatioanlen Wettbewerbsfähigkeit

Auch die Industriellenvereinigung sieht im Aufbau der AI:AT eine wichtige Weichenstellung, um Österreich als Standort für innovative KI-Entwicklung in Europa international noch sichtbarer zu verankern. „Die Initiative wird ein wichtiger Enabler für die KI-Entwicklung und die Integration von KI-Technologien in der österreichischen Industrie sein und bietet Chancen für Innovation und Wachstum. Dies ist ein essenzieller Schritt zur Sicherung unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit und stärkt gleichzeitig unsere Eigenständigkeit im Bereich der Hochtechnologie“, zeigt sich Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, erfreut. „Es gilt, die Zusammenarbeit mit den wesentlichen KI-Akteuren – aus Industrie, Start-ups und Wissenschaft – zu stärken und durch attraktive Angebote deren Anbindung an die AI Factory sicherzustellen und damit das innovative Ökosystem weiter zu beflügeln.

Bundesregierung will Schlüsseltechnologien wie KI stärken

Mit der österreichischen AI Factory manifestiert sich ein Leuchtturmprojekt des KI-Umsetzungsplans. Die Stärkung des KI- und Digitalstandorts Österreich ist ein zentrales Ziel der österreichischen Bundesregierung. Für das Innovationsministerium sind geplante Technologieoffensiven, wie die Stärkung von Schlüsseltechnologien etwa im KI-Bereich oder die Steigerung der Basisfinanzierung der Forschungseinrichtungen des Forschungsfinanzierungsgesetzes, zentrale Maßnahmen zur Erreichung des Ziels einer Forschungsquote von 4 Prozent bis zum Ende der Legislaturperiode.

„Diese Initiative ist ein elementarer Baustein im KI-Ökosystem des Innovationsstandortes Österreich und ein wichtiges Angebot für Unternehmen und Startups zur Umsetzung herausfordernder KI-Projekte. Damit kann ein direkter Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Beherrschung der Schlüsseltechnologie KI geleistet werden“, so der für Innovation zuständige Bundesminister Peter Hanke.

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