Cybersecurity Siemens-Plattform bringt Zero-Trust-Sicherheit in industrielle Netzwerke

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Siemens hat Sinec Secure Connect vorgestellt, die erste Zero-Trust-Sicherheitsplattform, die speziell für industrielle Netzwerke in der Fertigung (OT) entwickelt wurde.

Sinec Secure Connect ist die neue Zero-Trust-Sicherheitsplattform, die speziell für OT-Netzwerke entwickelt wurde.(Bild:  Siemens)
Sinec Secure Connect ist die neue Zero-Trust-Sicherheitsplattform, die speziell für OT-Netzwerke entwickelt wurde.
(Bild: Siemens)

Die Plattform virtualisiert Netzwerkstrukturen durch Overlay-Netzwerke. Sie ermöglicht Verbindungen zwischen Maschinen, von Maschinen zur Cloud oder zu Rechenzentren sowie sicheren Remote-Zugriff auf industrielle Systeme – ohne herkömmliche VPNs. Geräte auf Produktionsebene bleiben damit vor unbefugtem externem Zugriff geschützt und behalten gleichzeitig ihre operativ notwendige Konnektivität. Dies ermögliche Industrieunternehmen eine, flexible und zukunftssichere Vernetzung der OT bei gleichzeitiger Stärkung der Cybersecurity. Sinec Secure Connect wird auf dem Siemens Xcelerator Marketplace verfügbar sein.

Kritische OT-Sicherheitsherausforderungen angehen

Die Markteinführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale OT-Sicherheitsmarkt laut Branchenberichten bis 2030 voraussichtlich ein Volumen von mehr als 50 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Treiber sind demnach die zunehmende Digitalisierung der Fertigung und steigende Cyber-Bedrohungen für kritische Infrastrukturen und Produktionsumgebungen. Industrieunternehmen stehen nicht nur unter dem Druck von Sicherheitsbedrohungen, sondern auch darunter, dass aktuelle Lösungen administrativ komplex sind.

Mit der Sinec Secure Connect Plattform stehe eine Cybersecurity-Lösung zur Verfügung, die die zunehmend digitalisierten Produktionsnetzwerke schützt und gleichzeitig eine Vereinfachung des Netzwerkmanagements unterstützt. Die neuartige Zero-Trust-Architektur schaffe ein sicheres virtuelles Overlay-Netzwerk über der bestehenden OT-Infrastruktur. Die Plattform stellt Ende-zu-Ende-verschlüsselte, identitätsverifizierte Verbindungen zwischen autorisierten Geräten her. Gleichzeitig schützt sie industrielle Systeme vor unbefugtem externem Zugriff. Im Gegensatz zu herkömmlichen VPN-Ansätzen, die generellen Netzwerkzugriff schaffen, setzt Sinec Secure Connect auf granulare, regelbasierte Zugriffsmechanismen. Diese verhindern, dass sich Angreifer innerhalb des Netzwerks bewegen. Zusätzlich reduziere die Lösung die administrative Komplexität des IP-basierten Maschinenmanagements und ermöglicht Konformität mit IEC 62443 Cybersicherheitsstandards.

Einsatz in jeder Netzwerkumgebung unterstützt

Die Architektur der Plattform ermögliche flexible Einsatzoptionen mit integrierter Redundanz. Dies soll sie für hochverfügbare industrielle Umgebungen geeignet, unabhängig von bestehenden Infrastrukturbeschränkungen machen. Im Gegensatz zu komplexen Firewall-basierten Ansätzen werde diese Einsatzflexibilität durch eine vereinfachte Netzwerkverwaltung verstärkt, die nur ausgehende Verbindungen erfordert. Dadurch entfalle das fehleranfällige Konfigurationsmanagement herkömmlicher OT-Sicherheitslösungen.

Sinec Secure Connect integriert sich nahtlos in das aktuelle Scalance-Portfolio für OT-Netzwerke von Siemens. Dies ermögliche es Unternehmen, ihre vorhandene Ausrüstung wiederzuverwenden, gleichzeitig Investitionsausgaben zu optimieren und Betriebskosten durch einen einheitlichen Plattformansatz zu reduzieren.

Siemens auf der SPS 2025: Halle 11

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