Siemens und Nvidia haben die Erweiterung ihrer Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel ist es, schneller den nächsten Entwicklungsschritt bei industrieller KI und Digitalisierung zu erreichen und die Fabrik der Zukunft Realität werden zu lassen.
Siemens und Nvidia haben die Erweiterung ihrer Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel ist es, schneller den nächsten Entwicklungsschritt bei industrieller KI und Digitalisierung zu erreichen und die Fabrik der Zukunft Realität werden zu lassen.
(Bild: Siemens)
„Hersteller stehen unter zunehmendem Druck, effizienter zu werden, die Qualität zu verbessern und sich schnell an veränderte Marktanforderungen anzupassen“, sagte Jensen Huang, CEO und Gründer von Nvidia. „Unsere Partnerschaft mit Siemens bringt Nvidia AI und beschleunigtes Computing zu den weltweit führenden Unternehmen und eröffnet neue Möglichkeiten für die nächste Welle der industriellen KI.“
„KI verändert die Fertigung sowie die Infrastruktur grundlegend. In den letzten drei Jahren haben wir eng zusammengearbeitet, um KI-Modelle und High-Performance-Computing mit Industriedaten und fachlichem Know-how zu vereinen“, berichtet Roland Busch, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. „Gemeinsam ermöglichen Siemens und Nvidia Unternehmen, das skalierbare Potenzial von KI in der physischen Welt voll auszuschöpfen.“
Mit der Kombination von Siemens- und Nvidia-Technologien können Industrieunternehmen umfassende, KI-gestützte Technologien für die Fabrikautomatisierung der nächsten Generation zu nutzen – und zwar von der Produktentwicklung bis hin zur Serienfertigung. So lassen sich nach eigenen Angaben auf Grundlage datenbasierter Erkenntnisse fundiertere Entscheidungen quasi in Echtzeit treffen, die operative Effizienz steigern und die Zusammenarbeit verbessern.
Im Jahr 2022 gaben die beiden Unternehmen den Beginn ihrer Partnerschaft bekannt, mit dem Ziel, durch die Kombination von Technologien aus dem Siemens Xcelerator-Portfolio mit Nvidia Omniverse das industrielle Metaverse zu schaffen. Die Partnerschaft wurde inzwischen auf die Zusammenarbeit in den Bereichen generative KI, industrielle KI und Robotik ausgeweitet.
Siemens integriert die Nvidia-Technologie in seine Xcelerator-Plattform. Mit dem Anfang dieses Jahres angekündigten Teamcenter Digital Reality Viewer gelinge ein bedeutender Fortschritt in der Product-Lifecycle-Management-(PLM-)basierten Visualisierung. Er bringt Echtzeit-Raytracing-Funktionen direkt in Teamcenter ein und ermögliche die nahtlose Visualisierung und Interaktion mit fotorealistischen, Physik-basierten digitalen Zwillingen der Produkte. Das soll zu schnelleren und fundierteren Entscheidungen führen.
Durch die Kopplung von Nvidia-Blackwell-Grafikprozessoren mit der Software für numerische Strömungsmechanik von Siemens können Anwender von Simcenter Star-CCM+ ihre Produkte sehr viel schneller simulieren und virtuell testen. Mit der Software Simcenter Star-CCM+, beschleunigt durch Nvidia Blackwell und Nvidia Cuda-x, gelang es beispielsweise der BMW Group und Siemens, die Dauer für Aerodynamiksimulationen ganzer Fahrzeuggeometrien um den Faktor 30 zu verkürzen. Das beschleunige die Simulation der Fahrzeugaerodynamik insgesamt und senke gleichzeitig den Energieverbrauch und die Kosten.
Siemens und Nvidia definieren darüber hinaus die Betriebsweise von Fabriken neu. Eine neue Reihe von Siemens-Industrie-PCs, die für Nvidia-GPUs zertifiziert sind, ermöglichen leistungsstarkes, KI-gestütztes Industriecomputing – von KI-basierter Robotik bis hin zu Qualitätskontrolle und vorausschauender Wartung. Sie sind für einen 24/7-Betrieb geeignet und halten Wärme, Staub und Vibrationen stand.
Weitere Unterstützung für den Industrial Copilot
KI-Agenten werden nahtlos über das gesamte Siemens-Industrial-Copilot-Portfolio hinweg zusammenarbeiten und KI-gestützte Prozesse ohne menschlichen Eingriff ausführen. Der Siemens Industrial Copilot for Operations bringt generative KI in die Fertigung und wird für den lokalen Betrieb mit Nvidia RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition GPUs optimiert. Der Siemens Industrial Copilot nutzt die Nvidia-Nemo-Microservices und den Nvidia AI Blueprint für die Videosuche und -zusammenfassung, um den Betrieb in Echtzeit mit KI zu unterstützen und so die reaktive Wartungszeit um 30 Prozent zu reduzieren.
Siemens arbeitet zudem mit Nvidia zusammen, um Herstellern einen umfassenden Einblick in industrielle Systeme zu geben, Cybersecurity-Abläufe zu stärken und einen neuen Standard der Cybersicherheit für Betriebstechnologie (OT) bereitzustellen. Dabei werden Nvidia Bluefield DPUs integriert, um durch den Einsatz von beschleunigtem Computing KI-gestützte Cybersicherheit voranzutreiben.
Die erweiterte Partnerschaft zwischen Siemens und Nvidia ist darauf ausgerichtet, den nächsten Innovationsschub in der industriellen Fertigung zu ermöglichen. Aufgrund der branchenübergreifend führenden Rolle von Siemens in der industriellen Transformation und dem leistungsstarken beschleunigtem Computing von Nvidia wollen die beiden Unternehmen die Voraussetzungen für den schnellen und effizienten Einsatz von KI-Lösungen in der Fertigung schaffen.
Stand: 08.12.2025
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