Low Code Schaeffler pusht Digitalisierung mit Siemens-Tochter Mendix

Quelle: Mendix 4 min Lesedauer

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Die Schaeffler-Gruppe erreicht mit Low Code nach knapp zwei Jahren die schnelle Softwarebereitstellung in der gesamten Wertschöpfungskette. Lesen Sie, was gemeint ist ...

Bei der Schaeffler-Gruppe strengt man sich jetzt verstärkt an, die Digitalisierung zu beschleunigen. Möglichen machen soll das eine webbasierte „Low Code“-Anwendung der Siemens-Tochter Mendix. Hier erfahren Sie, was man damit unter anderem machen kann ...(Bild:  Schaeffler)
Bei der Schaeffler-Gruppe strengt man sich jetzt verstärkt an, die Digitalisierung zu beschleunigen. Möglichen machen soll das eine webbasierte „Low Code“-Anwendung der Siemens-Tochter Mendix. Hier erfahren Sie, was man damit unter anderem machen kann ...
(Bild: Schaeffler)

Die Schaeffler-Gruppe verkürzt mit der Einführung der „Low Code“-Plattform der Siemens-Tochter Mendix ihre Software-Entwicklungszeiten deutlich, wie es heißt. Daraus ergebe sich außerdem eine umfangreichere Softwarebereitstellung sowie eine gesteigerte Innovationskraft. In weniger als zwei Jahren hat Schaeffler eine „Low Code“-Community mit über 500 Beteiligten aufgebaut, die zur Anwendungsentwicklung im gesamten Unternehmen beiträgt. So wurden bisher über 30 Applikationen entwickelt, die nicht nur manuelle Arbeiten, sondern auch Prozesse in der Fertigung digitalisieren, wie das Unternehmen betont. Schaeffler und Siemens arbeiten sowieso bereits zusammen – zum Beispiel bei dem kürzlich vorgestellten generativen KI-gestützten Assistenten Industrial Copilot.

Low Code macht Schaeffler effizienter

Die bei Schaeffler früher angewandte traditionelle Softwareentwicklung kann den gegenwärtigen Anforderungen des sich rasch wachsenden, digital ausgerichteten Unternehmens nur sehr eingeschränkt gerecht werden, erklären die Experten. Auf der Suche nach einer ergänzenden Möglichkeit stieß man schließlich auf die besagte „Low Code“-Anwendungsentwicklung. Die kurz darauf angestoßene Benchmark-Analyse von insgesamt sechs Plattformen konnte Mendix für sich entscheiden. Die Siemens-Tochter bot nämlich die vielfältigsten Anwendungsmöglichkeiten, um die Anforderungen von Schaeffler in der Fertigung zu erfüllen, so die Begründung. Darüber hinaus habe Mendix durch eine leistungsstarke IDE (integrierte Entwicklungsumgebung) für professionelle Entwickler gepunktet, die zugleich für Anfänger zugänglich sei. Sie erlaube die einfachste Integration von anderen Technologien und Kernsystemen, wie etwa SAP. Ein weiterer Aspekt, der unterstütz wird, ist nach Angaben von Schaeffler auch die Bereitstellung von Anwendungen, die mit externen Anbieter- und Kundensystemen interagieren müssen.

Möglichkeit zur Multi-Cloud-Strategie

Einen zusätzlichen Vorteil stellt für Schaeffler die Cloud-Architektur dar, die von Mendix geschaffen wurde, denn sie ermöglicht sowohl die Skalierbarkeit als auch die Implementierung einer Multi-Cloud-Strategie. Interne Anwendungen werden nun in der privaten Cloud-Instanz von Schaeffler bereitgestellt, während externe Anwendungen in der Mendix Public Cloud implementiert werden. Damit möchte das Unternehmen sicherstellen, dass Sicherheitsrichtlinien in jedem potenziellen Anwendungsfall bestmöglich erfüllt werden können. So spielt es nun keine Rolle mehr, ob ein geringes Datensicherheitsrisiko oder hohe Anforderungen an die Datensicherheit vorliegen.

Der Mensch ist wichtig bei Veränderungen

Automobil-, Industrie- und Luftfahrtunternehmen weltweit vertrauten auf Motoren, Radlager und Lenksysteme der Schaeffler-Gruppe. Allein im Jahr 2022 wurden demnach über 1.250 Patente angemeldet. In einem Unternehmen dieser Größenordnung ließe sich eine etablierte Softwareentwicklungsmethodik nicht von heute auf morgen adaptieren. Schaeffler startete deshalb sein Mendix-Programm Ende 2021 und richtete zuerst ein Center of Excellence (CoE) ein. Das Team innerhalb der Unternehmens-IT ist für die Standards im Zusammenhang mit Best Practices bei der Entwicklung zuständig, wozu etwa Sicherheits- oder Integrationsrichtlinien gehören. Das CoE sitzt im Epizentrum der Low-Code-Entwicklungsarbeit – in einer Hub-and-Spoke-Struktur – die für Konsistenz sorgt und die unterschiedlichen Gruppen betreut, die Mendix-Anwendungen entwickeln, wie es weiter heißt. Das sind etwa Teammitglieder von Operations-IT, technologieaffine Mitarbeiter aus den Fachabteilungen oder externe Spezialisten.

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