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Powerblade-Lasermaschine reduziert die Schneidzeit

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Laserschneidmaschine vereint gleich mehrere Prozesschritte

Chemnet ist es gelungen, mit der Powerblade gleich mehrere Produktionsschritte zu integrieren und damit Prozesse zu optimieren. Gab es früher noch die Schritte „Schneiden“, „Bearbeiten“ und „Schleifen“, wird jetzt die avisierte Qualität in einem einzigen Arbeitsschritt erreicht. Dabei schneide die Maschine rund um die Uhr an sechs bis sieben Tagen in der Woche. Mittlerweile schneiden die Experten automatisiert auch verschiedenste Bau- und Edelstähle, was auch bei unterschiedlichen Oberflächenqualitäten klappe, ohne dass ein manueller Eingriff erforderlich sei.

Die Laserschneidmaschine Powerblade mit Umhausung in der Produktionshalle in Tarnowskie Góry bei der Chemnet Group. Sie unterstützt nun bei der erfolgreichen Ausführung eines EU-geförderten Großprojekts und erweiterte außerdem das Machbarkeitsspektrum.(Bild:  Messer Cutting Systems)
Die Laserschneidmaschine Powerblade mit Umhausung in der Produktionshalle in Tarnowskie Góry bei der Chemnet Group. Sie unterstützt nun bei der erfolgreichen Ausführung eines EU-geförderten Großprojekts und erweiterte außerdem das Machbarkeitsspektrum.
(Bild: Messer Cutting Systems)

Insbesondere das Wechseltischsystem habe zu weiteren Einsparungen und Optimierungen geführt. Der Blechwechsel und das Abladen der fertig geschnittenen Teile erfolgen dabei jetzt bei laufender Maschine, was im Vergleich zu früher enorm Zeit spare. Unter dem Wechselsystem sind auch noch Vibrationswannen angebracht. Schlacke, Schneidabfälle und Kleinteile werden damit aus der Maschineneinhausung sowie dem Entladebereich herausgefördert. Alles falle dann in gut zugängliche Sammelbehälter. Fischen nach Kleinteilen im Schneidtisch gehört somit der Vergangenheit an. Auch aufwändige Produktionspausen zum Leeren und Reinigen von Schlackewannen sind passé.

Die Maschinenbediener können sich absolut sicher fühlen

Weil bei aller Produktivität natürlich die Sicherheit der Mitarbeiter bei der Arbeit nicht vergessen werden darf, hat die Powerblade, wie der Hersteller betont, erstklassige Sicherheitsfunktionen. Alle Öffnungen der Laserschutzeinhausung werden zum Beispiel sicher überwacht. Während des Schneidpalettenwechsels ist der Laser außerdem gesperrt. Ist der Wechsel vollzogen, wird die Sicherheit durch das Schließen des Beladetors wieder hergestellt. Die Maschine startet automatisch den nächsten Auftrag. Nicht zuletzt freuten sich die Bediener und Techniker über die verbesserten Arbeitsbedingungen hinsichtlich Schadstoff- und Lärmbelastung und leichter Steuerung der Anlage.

Bei 95 Prozent der geschnittenen Werkstücke entfalle jetzt der zusätzliche Anfasvorgang. Außerdem schneidet man jetzt auch Fasen in hochlegierte Stähle (CrNi). Das hat das Leistungsspektrum deutlich erweitert und macht Chemnet unabhängiger von der Teilezulieferung durch Subunternehmer.

Chemnet hofft, die erweiterten Schneidleistungen verstärkt anbieten zu können, weshalb schon über den Kauf einer zweiten Lasermaschine nachgedacht wird, wie es abschließend heißt.

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