Obst macht Kunststoff

Orangenöl ersetzt Erdöl bei Epoxidharz

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Faserverbundwerkstoffe und Fußbodenbeläge aus „Orangenöl“-Epoxid

Das SKZ hat seine Expertise für die Verarbeitung des entwickelten biobasierten Harzes zur Herstellung von naturfaserverstärkten Composites eingebracht. Limonenepoxid und Limonendioxid als Formulierungsbestandteile haben demnach ein großes Potenzial für verschiedene Anwendungen – darunter Fußbodenbeläge sowie Faserverbundkunststoffe. Um die Einsatzmöglichkeiten dieser Epoxidharzsysteme in der Praxis zu erfahren, wurde ein Demonstrator entwickelt. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts markieren demnach einen bedeutenden Fortschritt in der Entwicklung von nachhaltigen Epoxidharzsystemen. Die Verwendung von Terpenen aus Orangenschalen als Rohstoff ermögliche nicht nur den Ersatz fossiler Rohstoffe, sondern könne auch zur Entwicklung umweltfreundlicher Materialien für verschiedene industrielle Anwendungen beitragen.

Biobasiertes Epoxidharzsystem ist für viele Branchen attraktiv

Mit den Projektergebnissen wird den KMUs ein Harz-Härter-Gemisch aus nahezu 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung gestellt, wie die Projektpartner betonen. Ein Epoxidharzsystem aus nachwachsenden Rohstoffen richte sich nicht zuletzt an eine breite Palette von Marktsektoren – darunter Schienenfahrzeugbau, Sportgerätebau, Automobilindustrie, Architektur, Schiffbau und der Bereich Innenausstattung. Das Projekt leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Produktionsmöglickeiten und neuer Materialien für die verarbeitende Industrie, um zu helfen, sowohl wirtschaftliche Anforderungen als auch die Anforderungen an den Klima- und Umweltschutz zu erfüllen.

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