Verbindend verkapselt

Mikrokapseln optimieren das prozesssichere Kleben auf Knopfdruck

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Jetzt werden Partner für die Praxis der neuen Art zu kleben gesucht

Jetzt soll der Ansatz aber auch in konkrete Anwendungen übertragen werden. Dafür sucht das IAP Partner aus Industrie und Forschung, die eigene Bauteile, Trägermaterialien oder Montageprozesse mitbringen. Besonders relevant seien Unternehmen, die flächige Fügeverfahren vereinfachen, den Umgang mit Klebstoffen sicherer gestalten oder den Klebprozess besser in bestehende Montageabläufe integrieren möchten. Gemeinsam könne man dann prüfen, ob sich das Kapsel- und Trägersystem an konkrete Anforderungen anpassen ließe und welche Materialmengen für anwendungsnahe Tests benötigt würden. Bringt ein Partner gleich einen geeigneten Anwendungsfall mit, legt das Fraunhofer IAP das Kapsel- und Trägersystem speziell daraufhin aus, wie die Potsdamer betonen. Im Synthesetechnikum des Fraunhofer-Pilotanlagenzentrums für Polymersynthese und -verarbeitung (PAZ) des Fraunhofer IAP lassen sich Mikrokapseln dann auch bis in den Tonnenmaßstab herstellen. So stehen ausreichend Materialmengen zur Verfügung, um diese Art des Klebens auch unter anwendungsnahen Bedingungen testen zu können.

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