Technologiepartnerschaft Kooperation zwischen Lenze und Rittal

Quelle: Lenze / Rittal 2 min Lesedauer

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Lenze und Rittal haben eine Technologiepartnerschaft geschlossen, um gemeinsam Stromverteilung und Antriebstechnik in die Zukunft zu führen.

Die Stromverteilungs- und Antriebstechnik der Zukunft! Von links: Philipp Guth, CTO Rittal, Ulrich Engenhardt, CBO Rittal, Dr. Marc Wucherer, CEO Lenze SE, Christian Eberhard, Senior Vice President Sales EMEA Central von Lenze, und Raphael Görner, Geschäftsbereichsleiter Energy & Power Solutions bei Rittal.(Bild:  J. Ehrich)
Die Stromverteilungs- und Antriebstechnik der Zukunft! Von links: Philipp Guth, CTO Rittal, Ulrich Engenhardt, CBO Rittal, Dr. Marc Wucherer, CEO Lenze SE, Christian Eberhard, Senior Vice President Sales EMEA Central von Lenze, und Raphael Görner, Geschäftsbereichsleiter Energy & Power Solutions bei Rittal.
(Bild: J. Ehrich)

Die Anforderungen im Maschinenbau steigen. Komplexe Antriebssysteme müssen flexibel, verlässlich und immer kompakter aufgebaut werden. Fachkräftemangel und Kostendruck erfordern zudem ein neues Effizienz-Level bei Engineering, Aufbau und Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen. Hier setzen Lenze und Rittal jetzt gemeinsam als Technology Partner an. „Lenze ist ein Taktgeber der Automatisierung und hat mit dem Dreiklang aus Elektromechanik, Elektronik und Software die Prozesse der Kunden weit über die Komponenten hinaus im Blick. Das passe zu Rittal und mache das Unternehmen zu einem exzellenten Partner im „Riline-X“-Ökosystem“. Denn mit der Systemplattform setze Rittal neue Maßstäbe bei der Stromverteilung im Schaltschrank. Und durch den Einsatz von Lenze-Umrichtern erweitert man diesen Nutzen auf die Antriebstechnik.

Der kleinste Frequenzumrichter wird noch interessanter

Ein Praxisbeispiel für diese Art von Synergien ist der Frequenzumrichter „i550 cabinet“ von Lenze. Der kompakte Umrichter arbeitet innerhalb eines recht breiten Temperaturbereichs von -30 bis 60 °C. Auch bietet er offene Schnittstellen zu allen gängigen Steuerungen. Hinzu kommt die skalierbare Funktionalität für Förderantriebe, Fahrantriebe, Wickelantriebe, Hubantriebe, Extruder, Verpackungsmaschinen oder industrielle Klimatechnik. Er gilt deshalb weltweit als kompaktester Frequenzumrichter seiner Klasse.

Dieser wesentliche Pluspunkt wird mit Riline-X nun noch verstärkt. Denn auf der Plattform werde er noch platzsparender und einfacher installierbar. Der sonst übliche Einbauort auf der Montageplatte wird für andere Komponenten frei, weil der Umrichter mitsamt Absicherung per „Click&Work“ auf einem einzigen Adapter auf dem Board Platz findet – und zwar mit höchster Packungsdichte. Denn der schmale Frequenzumrichter ist nahtlos auf dem vollständig überbaubaren Board anreihbar. Auch Verkabelung und entsprechende Fehler sind damit Vergangenheit. Nach 30 Prozent Zeitvorteil beim Engineering und bis zu 75 Prozent bei der Montage von Riline-X geht es auch bei der Umrichterinstallation mit hohem Tempo und deutlichem Platzvorteil im Schrank weiter. Die Datenverbindung des Frequenzumrichters über WLAN beschleunigt später übrigens die Inbetriebnahme.

Diese Vorteile ergeben sich noch aus der Lenze-Rittal-Partnerschaft

Hohe Datenqualität ist die Voraussetzung für effiziente Prozesse, was schon bei Engineering und Konfiguration beginnt. Hier verfolgen beide Partner ähnliche Ansätze. Rittal-Ripower setzt dabei auf enge Integration mit der Eplan-Software. Und Lenze nutzt als Eplan-Technology-Partner ebenfalls hochwertigen Daten für seine Kunden. Das Eplan-Data-Portal mit über vier Millionen Artikeldaten ist etwa auch Datenquelle für den Easy Product Finder (EPF) von Lenze, ein Online-Tool, das die Suche, Konfiguration, Angebotsanfrage und Bestellung von Lenze-Produkten vereinfacht. Zusätzlich zum konfigurierten Produkt erzeugt das System einen kompletten Satz an Eplan Daten inklusive Verdrahtungslisten, Schaltschrankaufbauten und Fertigungsdokumentationen aus Eplan Pro Panel. Lenze-Kunden können sämtliche Fertigungsdaten auf Knopfdruck im Eplan-Format herunterladen. Auch im Easy-System-Designer, dem webbasierten Engineering-Tool von Lenze für die Antriebsauslegung und komplette Planung von Maschinensystemen, kommen diese Daten zum Einsatz. Daraus ergeben sich kürzere Entwicklungszeiten und eine höhere Qualität bei geringerem Personalaufwand durch einfache Systemauslegung, wie man abschließend erklärt.

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