KI ist die Zukunft Eplan & Rittal mit AI-Driven Industrial Automation auf der Hannover Messe

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Wachstum im internationalen Wettbewerb – eine große Herausforderung für Industrieunternehmen. Künstliche Intelligenz bietet jetzt ganz neue Chancen – auch für den Maschinen- und Anlagenbau. Wie KI Unternehmen zukünftig nach vorne bringt, zeigen Eplan und Rittal auf der Hannover Messe 2025 ganz konkret an mehreren Use Cases.

AI-Driven Industrial Automation: Eplan und Rittal bieten konkrete Antworten, wie Elektroingenieure und -planer bald auf neue Art in ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden.(Bild:  jasper ehrich / Rittal GmbH)
AI-Driven Industrial Automation: Eplan und Rittal bieten konkrete Antworten, wie Elektroingenieure und -planer bald auf neue Art in ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden.
(Bild: jasper ehrich / Rittal GmbH)

„KI-Leadership und Software-Kompetenz in der Kombination mit tiefem Industrie-Fachwissen sind die relevantesten Hebel für eine neue Wachstumskurve und internationale Wettbewerbsfähigkeit von Industrieunternehmen”, sagt Prof. Dr. Niko Mohr, Vorstandsmitglied der Friedhelm Loh Group und CEO Rittal International und Rittal Software Systems. Er ergänzt: „Die Zukunft ist KI-getrieben – auch und gerade im Anlagenbau. Eplan und Rittal treiben Industrial Automation mit AI voran und machen klar, wie diese Technologie morgen den Maschinen- und Anlagenbau nach vorne bringt.”

Ziel: Kompletten Engineering-Prozess automatisieren

Die beiden Unternehmen der Friedhelm Loh Group bieten auf der Hannover Messe konkrete Antworten, wie KI die Elektro-Ingenieure und -Planer bald auf neue Art in ihrer täglichen Arbeit voranbringt. Use Cases haben Eplan und Rittal bereits geschnürt – etwa die KI-gestützte Generierung von Montageplatten-Layouts auf Basis von Microsoft Azure Open AI Service. Mit Siemens arbeitet Eplan an der weitreichenden End-to-End Integration, die in Zukunft den gesamten Engineering-Prozess digitalisieren und automatisieren wird.

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„Wenn KI-Systeme übergreifend und selbstständig miteinander interagieren können, heben wir den Nutzen für die Kunden auf ein ganz neues Level. Gerade im Bereich der Automatisierungstechnik gibt es erhebliche Effizienzgewinne, beispielsweise die Reduzierung der Planungszeit. Durch KI-gestützte Werkzeuge können Entwickler innerhalb weniger Minuten verschiedene Szenarien simulieren, die früher Tage oder sogar Wochen in Anspruch genommen hätten. So können wir nicht nur Zeit sparen, sondern auch die Qualität der Ergebnisse erheblich verbessern“, sagt Sebastian Seitz, CEO von Eplan. Das Ziel ist klar gesteckt: KI nach den spezifischen Anforderungen der Industrie in bestehenden Lösungen nutzbar zu machen und den gesamten Engineering-Prozess zu automatisieren.

KI braucht Daten – in bester Qualität und standardisiert

Die Basis für jede Automation bis hin zum Einsatz von KI sind erstklassige Daten. Diese Herausforderung trifft den Anspruch, den Eplan mit dem Data Standard (EDS) bereits vor Jahren begründet hat – vollumfänglich beschriebene, standardisierte Artikeldaten. Das Eplan Data Portal umfasst heute über vier Millionen Datensätze für die Anwender. Zudem präsentiert Eplan in Hannover die kommende Eplan Plattform 2026. Als Preview erhalten Besucher erste Einblicke in funktionale Erweiterungen der Engineering-Lösungen.

Ist die IT-Infrastruktur schon fit für KI?

Die Hannover Messe zeigt eine große Bandbreite von KI-Anwendungen, die einen hohen Nutzen für den Wirtschaftsstandort versprechen. Aber sind die Rechenzentren schon bereit? Rechenleistung und Leistungsdichte für KI bedeuten technologisches Neuland, denn die physikalischen Grenzen der etablierten Luftkühlung werden überschritten. Rittal zeigt eine neuartige Coolant Distribution Unit (CDU), die mit direkter Chipkühlung auf Basis von Wasser über 1 Megawatt Kühlleistung erbringt und damit Rechenzentren überhaupt erst für KI-Anwendungen befähigt.

Neuer Standard bringt Tempo in die Stromverteilung

Die Digitale Transformation und Energiewende benötigen allerdings viel Strom. Die neue Systemplattform Ri Line X soll den Aufbau der Stromverteilung beschleunigen und bei der Montage bis zu 75 Prozent Zeit einsparen. Zur Messe stellt Rittal acht neue Komplettboards in den gängigen Schaltschrankbreiten für 550 A und 800 A bzw. 380 kW und 500 kW vor. Mit einem konsequenten Plattformansatz treibt das Unternehmen die internationale Standardisierung voran und hat ein Ökosystem mit Technologiepartnern angestoßen, die Komponenten „Ready for Ri Line X“ entwickeln, welche direkt auf das Board kontaktieren. Zur Messe stellt Rittal neue Partner vor, die eine große, zukunftssichere Anwendungsbreite für Wechsel- und Gleichstrom abdecken.

Zu den Neuheiten zählen außerdem Maschinen zur Kupferbearbeitung von Rittal Automation Systems wie das Bending Terminal BT 20E sowie neue Systemgehäuse. Der neue AX IT Nano DC zum Beispiel schützt die wachsende IT-Infrastruktur wie Server und Switches im rauen Industrieumfeld. Die AX Kompaktschränke gibt es zudem in neuen Abmessungen, die sich speziell für den Einsatz als Unterflurgehäuse oder für Logistik-Förderanwendungen eignen.

Rittal auf der Hannover Messe 2025: Halle 11, Stand E06

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