Batterie-Management-System
Intelligentes BMS erkennt Batterieschäden frühzeitig

Von TU Graz 3 min Lesedauer

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Im EU-Projekt Nemo hat ein Forschungsteam mit Beteiligung der TU Graz und CSEM neue Modelle entwickelt, die Batterie-Management-Systeme (BMS) intelligenter machen. Mittels Impedanzspektroskopie erkennt das BMS Schäden und verlängert so die Batterielebensdauer von E-Auto-Batterien.

E-Auto-Batterien lassen sich mit dem weiterentwickelten Batterie-Management-System während des Betriebs wesentlich besser überwachen.(Bild:  VSI/TU Graz)
E-Auto-Batterien lassen sich mit dem weiterentwickelten Batterie-Management-System während des Betriebs wesentlich besser überwachen.
(Bild: VSI/TU Graz)

So wie ein Orchester einen Dirigenten benötigt, steuert ein Batterie-Management-System (BMS) den Stromspeicher eines Elektrofahrzeugs. Allerdings basiert die Überwachung derzeit lediglich auf Spannungen, Strömen und Temperaturen der einzelnen Batteriezellen. Deren Alterung oder eventuelle Schäden lassen sich nur extern durch intensive Berechnungen überprüfen. Im EU-Projekt Nemo haben die TU Graz, die Vrije Universiteit Brussel und Partner wie das CSEM aus der Industrie intelligente Modelle und Algorithmen entwickelt, die die Überwachung von Sicherheit, Lebensdauer und Leistung von Batterien direkt im System des Fahrzeugs ermöglichen.

Gefahren vermeiden

„Um Elektrofahrzeuge sicherer und nachhaltiger zu betreiben, ist das Batterie-Management-System ein wichtiger Hebel“, sagt Christoph Driessen vom Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz. „Wenn wir Fehler und Schäden einzelner Batteriezellen frühzeitig über das BMS erkennen, lassen sich viele Gefahren vermeiden. Und dank der Überwachung des Alterungsprozesses jeder einzelnen Zelle lässt sich auch deren Lebensdauer durch intelligente Steuerung erheblich verlängern.“