Intelligenz-Trio Igus gibt auf dem Weg zur nachhaltigen Industrie 4.0 mehr Gas

Quelle: Igus 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Igus will auf auf der Hannover Messe Zukunftsweisendes für die schmierfreie, CO2-neutrale Industrie und Automatisierung vorstellen.

Igus lässt auf der kommenden Hannover Messe gleich eine dreifache Intelligenz den Auftritt dominieren. Diese heißt künstliche Intelligenz (KI), Kunststoff-Intelligenz und Kölner-Intelligenz. Was man sich darunter vorzustellen hat, verraten die Kölner Spezialisten hier vorab ...(Bild:  Igus)
Igus lässt auf der kommenden Hannover Messe gleich eine dreifache Intelligenz den Auftritt dominieren. Diese heißt künstliche Intelligenz (KI), Kunststoff-Intelligenz und Kölner-Intelligenz. Was man sich darunter vorzustellen hat, verraten die Kölner Spezialisten hier vorab ...
(Bild: Igus)

Um die Industrie bei den Herausforderungen unserer Zeit zu unterstützen – man denke die Transformation zur Industrie 4.0 und die Ziel einer CO2-neutralen Produktion – setzt die Kölner Spezialisten im Rahmen der Hannover Messe gleich auf dreifache Intelligenz: künstliche Intelligenz (KI), Kunststoff-Intelligenz und Kölner-Intelligenz. Zu sehen sind unter anderem eine smarte Sensorik für die Instandhaltung und KI-unterstütze „Low Cost“-Robotik, die sich, wie betont wird, spielend einfach bedienen lässt. Ebenso zeigt Igus eine KI-basierte App, die Konstrukteuren in Sekundenschnelle das Optimierungspotenzial von Anwendung mit schmierfreien Motion Plastics aufzeigt.

Per Igus-App sehr schnell zum passenden Lagersystem

KI, Maschinelles Lernen (ML), Digitale Zwillinge sind weitere innovative Möglichkeiten, um die Art und Weise, wie Industrieunternehmen ihre Produkte fertigen und Prozesse optimieren, zu revolutionieren, wie Igus weiter ausführt. Künstliche Intelligenz vereinfacht etwa die Arbeit von Konstrukteuren bereits bei der Auswahl der passenden Bauteile. Das beweise Igus mit „IgusGO“ auf der Messe. Die KI-basierte App verrät nämlich fix, wie sich eine Anwendung mit schmierfreien Komponenten von Igus technisch optimieren lässt. Dafür müsse der Konstrukteur keine Kataloge wälzen, telefonieren oder E-Mails schreiben, sondern lediglich ein Foto seiner Anwendung machen. Die App erkennt mit KI-Algorithmen das Objekt und macht Vorschläge für passende Igus-Produkte, welche die Ausfallsicherheit erhöhen und die Kosten senken. Im Fall eines Schaufelradbaggers könnten das beispielsweise Schwerlastlager aus Hochleistungskunststoff sein.

Der Umstieg auf Polymerlager spart tonnenweise CO2

Und eine neue, gemeinsame Studie von Wissenschaftlern der RWTH Aachen und Igus quantifiziere nun erstmalig, welche ökonomischen und ökologischen Vorteile schmierfreie Polymerlager haben. Je nach Anwendung, betonen die Kölner, lassen sich damit pro Jahr zwischen 7.000 und 14 Millionen Euro Einkaufskosten für Schmiermittel sparen. Gleichzeitig habe der Umstieg auf Polymerlager viel Einsparpotenzial mit Blick auf CO2-Emissionen. Der Studienteilnehmer Heineken Brasil etwa spart so jährlich CO2-Äquivalente in Höhe von 180 Kilogramm. Würden alle Heineken-Niederlassungen auf Polymerlager umsteigen, könnte das Unternehmen Äquivalente in Höhe von fast 29 Tonnen einsparen – eine kleine Stellschraube, die aber große Wirkung entfaltet.

Die Optimierungspotenziale durch den Einsatz von Motion Plastics ließen sich mithilfe von „IgusGO“ erheblich einfacher und schneller aufdecken. Die KI-App macht es nun möglich, mit maximaler Effizienz und Transparenz durch den immer weiter wachsenden Produktkosmos von Igus sicher zu navigieren. Über 580 verschiedene Anwendungen befinden sich bereits in der App. Und es werden täglich mehr. Das Spektrum reiche von Kaffeemaschinen über Krananlagen bis hin zu Flugzeugen.

„Intelligente“ Kunststoffe sparen Ressourcen

Kunststoff-Intelligenz steht für den einfachen und günstigen Einstieg in Predictive Maintenance. Denn auch seine Kunststoffe bezeichnet der Aussteller als „intelligent“. Auf der Messe werden die Igus-Smart-Plastics zu erleben sein – sprich Energiekettensysteme, Leitungen, Linearführungen sowie Gleit-, Gelenk- und Rundtischlager, die mit Sensoren ausgestattet sind. Sie ermöglichten nicht nur eine Echtzeit-Zustandsüberwachung, sondern ließen sich auch an verschiedene Netzwerke und IoT-Systeme anschließen. So könnten sie in ein vorausschauendes Wartungskonzept eingebunden werden, um teure Produktionsausfälle durch ungeplante Anlagenstillstände zu vermeiden. Mithilfe von Sensoren, Auswertemodulen und Software kann eine dynamische Lebensdauerberechnung durchgeführt und so die optimalen Wartungszeitpunkte für die Produkte definiert werden – was auch in puncto Nachhaltigkeit einen Vorteil bietet. Denn betreffende Produkte werden so nicht unnötig früh ausgetauscht, sondern erst dann, wenn sie wirklich am Ende sind.

(ID:49926088)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung