Intelligenz-Trio

Igus gibt auf dem Weg zur nachhaltigen Industrie 4.0 mehr Gas

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Smart Plastics von Igus können aber noch mehr ...

Igus entwickelt nach eigenen Angaben die Services rund um die Smart Plastics auch kontinuierlich weiter, um auf aktuelle Herausforderungen wie etwa den Fachkräftemangel zu reagieren. So sei es aufgrund des digitalen Service namens „Superwise“ beispielsweise mit weniger Personalaufwand denn je möglich, die eigenen Anwendungen über ein zentrales Dashboard stets im Blick zu behalten. So wird aus der „intelligenten“ Verknüpfung von Anwendungs-, Produkt- und Sensordaten sowie der optionalen Nutzung des Internet of Things eine umfassende „Kunststoff-Intelligenz“, erklärt Igus.

Der Anwender erhalte automatisch rechtzeitige Wartungsempfehlungen, Angebote, Warnungen oder Verbesserungsvorschläge. Haben Betriebe selbst keine Zeit dafür, ihre Anwendungen im Blick zu behalten, übernehmen die Kölner diese Verantwortung gerne, heißt es. Mitarbeiter melden sich dann proaktiv, wenn etwas getan werden muss. Der Superwise-Service verbindet faktisch die moderne Sensortechnik der Smart Plastics mit einem digitalen Rundumservice. In Zeiten multipler Krisen seien es solche digitalen Innovationen, die über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entscheiden können. Dabei ist es Igus wichtig, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen ohne tiefgreifendes Know-how und mit niedrigen Budgets von Trends wie Predictive Maintenance profitieren können.

Viel Neues aus der Welt der „Low Cost“-Systeme

Auch im Bereich „Low Cost“-Automation gebe es Neues zu entdecken. Hier steckt vor allem die zum Trio gehörende Kölner Intelligenz drin. Denn sämtliche Roboter bei Igus sind „made in Cologne“. Das reicht von Systemen für das Spritzgießen über die Platinenbestückung bis hin zur Programmierung. Dazu zählt auch der sogenannte Rebel Cobot, der in der vollausgestatteten Plug-&-Play-Variante für nur 4.970 Euro erhältlich ist.

Für Anwender, die eine noch kompaktere Robotereinheit suchen, hat Igus das Rebel KID entwickelt. Und Besucher der Preview bekommen bereits ein Education-AGV zu sehen, ein „Open Source“-System und autonome Lernplattform, bestehend aus einem Fahrerlosen Transportsystem (FTS), das sich mit Cobots wie den Rebels kombinieren lässt. Kompatibles „Low Cost“-Zubehör von über 100 Herstellern (etwa Greifer oder Vision-Systeme) können dabei über den Online-Marktplatz RBTX nach dem Plug-&-Play-Prinzip miteinander kombiniert werden – unterstützt von Online-Tools und 3D-Modellen. Betrieben jeder Größe soll mithilfe von RBTX der günstige Einstieg in die Automatisierung gelingen, wobei man es auch hier mit viel KI zu tun hat. Sie kann dabei helfen, schneller und einfacher eine Automatisierungsmöglichkeit zu entwickeln. Zum Beispiel mit KI-basierten Simulationen. Der Anwender spare sich so den Kauf eines Roboters sowie den Integrationsaufwand. Er kann seine Applikation vorher auch erst einmal austesten.

Roboterbewegungen können spielend festgelegt werden

Zusätzlich bietet Igus Produkte mit KI-basierter Sprach- und Gestensteuerung an. So lässt sich Amazon-Alexa etwa direkt mit den Igus-Robotern verbinden oder über ROS 2 eine Gestensteuerung integrieren. Bewegungen von Robotern lassen sich dadurch in Zukunft spielend leicht festlegen. Eine solche KI-gestützte, intuitive Bedienbarkeit in Kombination mit einem niedrigen Preis ebnet der Low-Cost-Robotik den Weg in den Massenmarkt. Aktuell nutzt Igus die KI vor allem, um Roboter zu überwachen und Vision-Sensorik einfach und schnell zu integrieren. Doch das Robotik-Team forscht auch an der resilienten Programmierung per Sprache oder Gesten. Das Ziel ist eine einfache Roboterprogrammierung für Jeden, die sich aber nicht nur auf den Roboter beschränkt, sondern die ganze Anwendung umfasst. Und bei allem spielen die Igus-Hochleistungskunststoff keine geringe Rolle.

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