Justierdrehen
Hochleistungsobjektive präzise bearbeiten

Von Nico Sauermann 4 min Lesedauer

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Um die bestmögliche optische Qualität von Hochleistungsobjektiven sicherstellen zu können, ist eine hohe Zentriergenauigkeit der einzelnen Linsen zueinander erforderlich. Beim Justierdrehen gefasster Linsen setzt ein Messsystemhersteller aus Wetzlar deshalb auf Horn.

Die erreichbare Qualität in Sachen Oberflächengüte und Präzision ist der ausschlaggebende Punkt, warum die Wahl auf Werkzeuge von Horn gefallen ist.(Bild:  Horn/Sauermann)
Die erreichbare Qualität in Sachen Oberflächengüte und Präzision ist der ausschlaggebende Punkt, warum die Wahl auf Werkzeuge von Horn gefallen ist.
(Bild: Horn/Sauermann)

Das im Jahr 1991 gegründete Unternehmen Trioptics entwickelt und produziert das größte Spektrum optischer Mess- und Fertigungssysteme für die Entwicklung, die Qualitätskontrolle und die Produktion von Linsen, Objektiven und Kameramodulen. Zu den Systemen zählen beispielsweise Anlagen zur Überprüfung und Montage sowie zum Justierdrehen von optischen Komponenten.

Hochleistungsobjektive bestehen im Inneren aus einem präzisen Aufbau mehrerer Linsen. Je nach Objektiv können zehn oder noch mehr Linsen verbaut sein. Wenn in diesem gesamten Linsensystem nur eine Linse nicht korrekt ausgerichtet ist, beeinträchtigt dies die gesamte optische Leistung des Objektivs. Toleranzen von wenigen Mikrometern können hier entscheidend sein. Um diese zu erreichen, müssen die Metallfassungen der Linsen überdreht werden.