Durchsetzungsfähig Gedruckte Elektronik im Fokus der Rapid.Tech 3D

Quelle: Messe Erfurt 2 min Lesedauer

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Additive gefertigter Elektronik wird laut AMR-Studie ein jährliches Wachstum von 37 Prozent über die nächsten 10 Jahre bescheinigt. Das nimmt die Messe Erfurt zum Anlass, das Thema zu präsentieren.

Auf der Rapid.Tech 3D wird es Mitte Mai den Schwerpunkt gedruckte Elektronik geben. Unter anderem wird es im Rahmen des entsprechenden Fachforums Informationen zu dieser gedruckten Leuchte geben, die von Neotech AMT entwickelt wurde.(Bild:  Neotech AMT)
Auf der Rapid.Tech 3D wird es Mitte Mai den Schwerpunkt gedruckte Elektronik geben. Unter anderem wird es im Rahmen des entsprechenden Fachforums Informationen zu dieser gedruckten Leuchte geben, die von Neotech AMT entwickelt wurde.
(Bild: Neotech AMT)

Der Markt in puncto 3D-gedruckter Elektronik entwickelt sich rasant, wie es heißt. Additiv gefertigte Elektronikteile mit integrierten Funktionen werden demnach zunehmend nachgefragt – und das über viele Branchen hinweg. Deshalb greift man die Entwicklungen in diesem Technologiefeld in einem eigenen Themenblock im Forum Innovationen in AM auf, erklärt Wolfgang Mildner, Gründer und Inhaber von Mswtech, eines Unternehmens, das bei der Anwendung gedruckter Elektronik unterstützt. Das Mitglied des Rapid.Tech-3D-Fachbeirates verantwortet die inhaltliche Ausrichtung der Session additiv gefertigte Elektronik im Forum Innovationen in AM (Additive Manufacturing).

Räumliche Schaltungsträger aus dem 3D-Drucker

Die Session startet mit einem Überblicksvortrag. Ein Sprecher ist Markus Ankenbrand, Technologiefeldkoordinator Mechatronisch Integrierte Baugruppen (MID) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Repräsentant der Forschungsvereinigung 3-D MID e. V.. Er zeigt Methoden und Möglichkeiten zur additiven Fertigung von 3D-Elektronik auf, die die Herstellung räumlicher Schaltungsträger (3D-MID) ermöglichen. Insbesondere stelle er verschiedene digitale Druckprozesse und die Laserdirektstrukturierung zur Erzeugung elektronischer Schaltungen auf dreidimensionalen Oberflächen vor. Das könne die Entwicklung innovativer Produkte und Systeme in zahlreichen Branchen vorantreiben, was von der Konsumelektronik bis hin zur Luft- und Raumfahrt reiche.

Ein leuchtendes Beispiel zum Stand der Technik

Zu den Pionieren der additiven Elektronikfertigung gehört etwa die Neotech AMT GmbH. Dr. Martin Hedges, Geschäftsführender Direktor des Unternehmens, beleuchtet auf der Messe die Nachhaltigkeitsvorteile beim Einsatz von AM-Prozessen für die Produktion elektronischer und mechatronischer Systeme. Er beschreibt zum Beispiel, wie Freiform- und 5-Achs-3D-Druck mit Vor- und Nachbearbeitungstechniken kombiniert werden können. Den Stand der Technik demonstriert er an einer Machbarkeitsstudie für eine vollständig additiv gefertigte Leuchte (Bild). Er stellt ihre Herstellung vom Designkonzept über den Fertigungsprozess von CAD-/CAM-Operationen bis zur AM-Fertigung und KI-gesteuerten Qualitätssicherung vor.

Weitere Fachforumthemen und Fachkongress

Doch außer 3D-gedruckter Elektronik bietet das Forum Innovationen in AM zwei weitere Themenblöcke an. Ebenfalls am 16. Mai stehen nämlich AM-Entwicklungen und -Anwendungen für grüne Energie- und Wasserstofftechnik auf der Agenda. Und einen Tag davor berichten Referenten über die Bedeutung additiver Fertigung für die Produktion und Instandhaltung von Verteidigungstechnik.

Zusätzlich zum Fachforum Innovationen in AM offerieren weitere Foren des Rapid.Tech-3D-Fachkongresses Einblicke in neueste AM-Entwicklungen und -Anwendungen. Am ersten Veranstaltungstag (14. Mai) lädt beispielsweise erstmals das von der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing organisierte Format „AM4industry“ ein. Außerdem findet das, wie es heißt, etablierte Forum Aerospace statt. An diesem Tag startet auch das Forum AM Wissenschaft, das am 15. Mai auch noch fortgesetzt wird. An diesem Tag laden darüber hinaus das Forum Chemie- & Verfahrenstechnik – präsentiert von Dechema und das Forum Software, KI & Design ein. Am letzten Messetag, dem 16. Mai, finden außerdem die Foren Mobilität und AM Wissenschaft by Fraunhofer statt.

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